Karl Jürgen Skrodzki

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Karl Jürgen Skrodzki, Lohmar

Else Lasker-Schüler und ihre Zeit

Quellen

Zeitungen und Zeitschriften

Aktualisiert: 7. Dezember 2015.

Schweiz

Israelitisches Wochenblatt für die Schweiz • (Zürich). Gegründet 1901.

Bibliographie: Else Lasker-Schüler und die Schweiz.

Nachweis: The National Library of Israel, Signatur: PB 989.

Nachweis: Zentralbibliothek Zürich, Signatur: XVN 112.

Jüdische Presszentrale Zürich • (Zürich). Erschienen 1918–1940.

Bibliographie: Else Lasker-Schüler und die Schweiz.

Nachweis: The National Library of Israel, Signatur: PV 618=2.

Nachweis: Zentralbibliothek Zürich, Signatur: XVN 120.

Palästina

Zur Geschichte des deutschsprachigen Pressewesens in Palästina vgl. Alice Schwarz-Gardos: Von Wien nach Tel Aviv. Lebensweg einer Journalistin. Gerlingen: Bleicher, 1991. – Erich Gottgetreu schreibt in »Das Land der Söhne. Palästina nahe gerückt« (Wien: Richard Lanyi, 1934): »Das Volk der Bücher verschlingt Zeitungen in ungeheurer Quantität – nur die eigenen hebräischen erscheinen in verhältnismäßig kleiner Auflage: der sozialistische ›Dawar‹ (Das Wort), der liberale ›Haarez‹ (Das Land), der agrarische ›Doar Hajom‹ (Tägliche Post) und der revisionistische ›Hajarden‹ (Der Jordan) bringen es bei ungefähr zweihundertfünfzigtausend jüdischen Landesbewohnern auf eine tägliche Gesamtauflage von etwa 30.000 Stück. Auf je 60.000 palästinensische Juden kommt also eine Tageszeitung. Wie wenig das ist, erkennt man, wenn man bedenkt, daß in U. S. A. auf je 6000 Einwohner ein Blatt kommt, in Bulgarien bis zum Umsturz im Mai 1934 auf je 10.000, in England auf je 13.000 und in Deutschland auf je 18.000. Dabei sind die palästinensischen Zeitungen recht gut gemacht. Sie behandeln die Landesangelegenheiten mit der gebotenen Ausführlichkeit, bringen Nachrichten aus aller Welt und Artikel über sie und haben sämtlich ein sehr literarisches Feuilleton. Einer der Gründe der kleinen Auflage mag darin zu sehen sein, daß man hier, nicht nur in den Siedlungen auf dem Lande, häufig in Cooperativen zusammenarbeitet und -lebt, wobei das geistige Kompagniegeschäft zur Selbstverständlichkeit wird; und ein anderer Grund ist die ungenügende Beherrschung der vokallosen hebräischen Schriftsprache, unter der die meisten Neueinwanderer zu leiden haben. Man lernt leichter hebräisch sprechen als lesen. / Kein Wunder, daß die Einfuhr fremdsprachiger Blätter ziemlich groß ist: allein die in Berlin erscheinende ›Jüdische Rundschau‹ kommt zweimal wöchentlich in etwa 3000 Exemplaren ins Land und eine in Paris herausgegebene russische Emigrantenzeitung täglich in 2000 Nummern. Außerdem wird die englisch gedruckte Jerusalemer ›Palestine Post‹ gelesen – eine zionistische Tageszeitung, die redlich bemüht ist, den sehr verschiedenartigen Interessen ihrer Leser gerecht zu werden. Daß freilich die, die Hebräisch beherrschen, sehr fleißige Leser sind, beweist die erstaunlich große Zahl der hebräischen Zeitschriften: in dem kleinen Palästina erscheinen deren etwa fünfzig verschiedene, und man schätzt, daß sie 50.000 Käufer und Abonnenten haben … / Aber wie behelfen sich nun diejenigen Palästinenser, die keine hebräische Zeitung lesen können und denen die Information der ihnen zugänglichen Presse nicht genügt? Nun, von den Geschehnissen im Umkreis bekommen ›die Neuen‹ mancherlei erzählt: ›In Palästina gibt es drei Wege der Nachrichtenübermittlung: Telephon, Telegraph und Tel-Aviv‹, heißt ein hübsches Spottwort, das die Schwatzhaftigkeit der jungen Handelshauptstadt des Landes, in der die Gerüchte ebenso rasch aus dem Boden wachsen wie die Industrieunternehmungen, illustrieren soll. Genug ist das natürlich nicht – doch man weiß sich zu helfen: an jedem Dienstag abend wird in der Turnhalle des Sportklubs ›Maccabi‹ in Tel-Aviv eine ganze Zeitung – gesprochen, in Deutsch, und in Jerusalem findet eine entsprechende Parallelveranstaltung statt, mit C. Z. Klötzel, dem früheren Auslandsreporter des ›Berliner Tageblatt‹, als Referenten. Der Tel-Aviver wöchentliche Zeitungsredner ist Herr Klinoff, jetzt Feuilletonredakteur am ›Haarez‹, früher Vertreter dieses Blattes in Berlin. Die Zuhörerschaft läßt sich nicht eine Silbe entgehen, so interessiert sie das Thema: ›Die Welt in acht Tagen, von Palästina aus gesehen …‹« (S. 83–85 [»Die gesprochene Zeitung«].)

הארץ (Ha’Aretz) • (»Das Land«) (Tel Aviv). Gegründet 1919.

דבר (Davar) • (»Das Wort« oder »Die Sache«) (Tel Aviv). Gegründet 1925.

Online: JPRESS – Historical Jewish Press.

The Palestine Post • (Jerusalem). Gegründet 1932.

Online: JPRESS – Historical Jewish Press.

MB • (Mitteilungsblatt) (Tel Aviv). Gegründet 1933.

Nachweis: The National Library of Israel, Signatur: PFI 2946.

Online: The Massuah Institute for Holocaust Studies (Katalog). Suchwort: »Mitteilungsblatt«. Mit Hilfe der erweiterten Suche kann gezielt nach den Ausgaben bestimmter Zeiträume recherchiert werden. – Massuah (Homepage).

Palestine Illustrated News • (Jerusalem). Erschienen 1933–1947.

Nachweis: The National Library of Israel, Signatur: PV 4191=X=2.

Neuste Nachrichten • (S. Blumenthal’s private Correspondenz, Blumenthal’s neuste Nachrichten) (Jedioth Chadashoth) (Tel Aviv). Gegründet 1935.

Nachweis: The National Library of Israel, Signatur: PFI 3081. Lücken: 1939, April–September; 1940, Januar–Mai; 1942, Februar–März.

Die Microfiche-Ausgabe des Saur-Verlags von 2003/04 ist identisch mit dem Microfilm der National Library of Israel. Nachweise für die Microfiche-Ausgabe in der ZDB, Sucheinstieg: ZDB-ID 2148971-3.

Palestine Review • (Jerusalem). Erschienen 1936–1948.

Nachweis: The National Library of Israel, Signatur: PB 33.

Tamzit Itonejnu • (Jerusalem). Erschienen 1936–1942.

Nachweis: The Central Zionist Archives, Signatur: PR 3094. Lückenhafte Sammlung von Ausgaben aus der Zeit vom 11. September 1938 bis zum 20. März 1941.

Tirgumim • (Haifa). Erschienen 1936–1941.

Nachweis: The National Library of Israel, Signatur: PFI 3935.

Press-Echo • (Hashavua) (Tel Aviv). Erschienen 1937 bis 31. August 1943.

Nachweis: The National Library of Israel, Signatur: PFI 2962.

Yedioth Hayom • (Tel Aviv). Gegründet 1937.

Nachweis: The National Library of Israel, Signatur: PFI 1364. Nicht erschienen: Januar 1942 bis Mai 1944.

Die Microfiche-Ausgabe des Saur-Verlags von 2003/04 ist identisch mit dem Microfilm der National Library of Israel. Nachweise für die Microfiche-Ausgabe in der ZDB, Sucheinstieg: ZDB-ID 1081562-4.

Forum. Jerusalem Radio Airgraph Digest • (Jerusalem). Erschienen 1938–1946.

Nachweis: The National Library of Israel, Signatur: X2=PB 434.

Jüdische Welt-Rundschau • (Jerusalem). Erschienen 10. März 1939 bis 20. Mai 1940.

Online: Compact Memory – Deutsch-jüdische Literaturgeschichte im Web.

ידיעות אחרונות (Yedioth Ahronoth) • (»Letzte Nachrichten« oder »Neuste Nachrichten«) (Tel Aviv). Gegründet 1939.

Orient • (Haifa). Erschienen 31. März 1942 bis 7. April 1943.

Online: Exilpresse digital. Deutsche Exilzeitschriften 1933–1945.

משמר (Mischmar) • (אל המשמר [Al HaMischmar]) (»Die Wache« oder »Der Wachposten« • »Auf der Wache«) (Tel Aviv). Gegründet 1943.

Online: JPRESS – Historical Jewish Press.