Karl Jürgen Skrodzki

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Karl Jürgen Skrodzki, Lohmar

Kalender 1700–2050

Beim Studium von literarischen Werken erweist sich ein Kalender häufig als ein wichtiges Hilfsmittel zum Verständnis der Texte: Daten können, sofern sie sich auf reale Gegebenheiten beziehen, Wochentagen zugeordnet und in den kalendarischen Kreislauf des Jahres eingeordnet werden; auch lassen sich schnell und unkompliziert die Abstände zwischen zwei gegebenen Daten ermitteln. Für das Studium von Briefen, Tagebüchern und anderen Aufzeichnungen dürfte ein Kalender unentbehrlich sein, um ein angemessenes Textverständnis erzielen zu können.

Für jedes Jahr wird das Datum des Ostersonntags angegeben, weil von ihm die Daten der anderen beweglichen Festtage abhängen. Der Ostersonntag ist der erste Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond: Der früheste Termin für den Ostersonntag ist der 22. März, der späteste der 25. April. An die Daten der Festtage sind traditionell zahlreiche Begebenheiten des gesellschaftlichen wie des wirtschaftlichen Lebens gebunden. So hieß die Frühjahrsmesse des deutschen Buchhandels auch Jubilatemesse: nach ihrem Eröffnungstag, dem dritten Sonntag nach Ostern, dem Sonntag Jubilate.

Zu jedem Monat kann eine Übersicht der entsprechenden Daten des jüdischen Kalenders mit den Feiertagen erstellt werden. Die Kenntnis dieser Daten, die sich jeweils im Anschluß an die Jahresübersicht finden, kann hilfreich für das Verständnis der traditionell jüdischen wie der modernen israelischen Literatur sein.

Der jüdische Tag dauert von Sonnenuntergang (des Vorabends) bis Sonnenuntergang.

Das jüdische Pessachfest beginnt mit dem Sederabend zu Anfang der Frühlingsvollmondnacht, der Nacht zum 15. Nissan. Im jüdischen Gemeinjahr, das zwölf Monate umfaßt, entspricht dem christlichen Ostersonntag der auf den 15. Nissan unmittelbar folgende Sonntag. Das jüdische Schaltjahr hat dreizehn Monate: Adar II wird als zusätzlicher Monat zwischen Adar und Nissan eingeschoben. Dieses hat zur Folge, daß in den Jahren, in denen der (aus christlicher Sicht) erste Frühlingsvollmond in den Monat Adar II fällt, das christliche Osterfest vor dem jüdischen Pessachfest gefeiert wird.

Wenn von einem Datum lediglich der Tag und der Monat sowie der Wochentag bekannt sind, ist die Ermittlung des zugehörigen Jahres häufig mühselig. Um die Bestimmung zu vereinfachen, ist eine Übersicht über die möglichen Jahreszahlen nützlich:

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Ostersonntag: -. -.

Januar
MoDiMiDoFrSaSo
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Februar
MoDiMiDoFrSaSo
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März
MoDiMiDoFrSaSo
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April
MoDiMiDoFrSaSo
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Mai
MoDiMiDoFrSaSo
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Juni
MoDiMiDoFrSaSo
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Juli
MoDiMiDoFrSaSo
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August
MoDiMiDoFrSaSo
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September
MoDiMiDoFrSaSo
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Oktober
MoDiMiDoFrSaSo
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November
MoDiMiDoFrSaSo
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Dezember
MoDiMiDoFrSaSo
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Der jüdische Kalender

- entspricht: -.

SoMoDiMiDoFrSa
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Der jüdische Kalender in der Wikipedia.

Die jüdischen Monatsnamen:

Die jüdischen Feiertage:

Literatur: Efrat Gal-Ed: Das Buch der jüdischen Jahresfeste. Mit Abbildungen. Frankfurt am Main und Leipzig: Insel Verlag, 2001.