Karl Jürgen Skrodzki

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Karl Jürgen Skrodzki, Lohmar

Die Bücher von Else Lasker-Schüler. Mit Hinweisen zur zeitgenössischen Rezeption

Aktualisiert: 1. Januar 2016.

Styx. Gedichte. Berlin: Axel Juncker, 1902. – Die anonyme Zeichnung auf dem Titelblatt stammt von Fidus (d. i. Hugo Höppener). Faksimile: Else Lasker-Schüler 1869–1945. Bearbeitet von Erika Klüsener und Friedrich Pfäfflin (Marbacher Magazin 71/1995). S. 41.

Lublinski, S[amuel]: Gedichte von Else Lasker-Schüler. In: Ost und West. Illustrierte Monatsschrift für modernes Judentum. Jg. 1, H. 12 vom Dezember 1901. Spalte 931 f.

–r. [d. i. Edgar Alfred Regener]: Else Lasker-Schüler. Styx. Gedichte. Axel Junker Verlag, Berlin 1902. 2 Mk. In: Revue franco-allemande. Deutsch-französische Rundschau (München und Paris). Jg. 3, Bd. 6, Nr. 60 vom Dezember 1901. S. 778 f. (»Deutsche Bücher«).

Schlieper, Hans: Else Lasker-Schüler »Styx«, Peter Baum »Gott und die Träume«, Gedichte. Verlag Axel Juncker, Berlin. In: Neue Hamburger Zeitung. Jg. 6, Nr. 580 (Abend-Ausgabe) vom 11. Dezember 1901, 2. Beilage.

Remer, Paul: Neue Frauendichtung. II. Die Suchenden. In: Der Tag (Berlin). Nr. 181 vom 19. April 1902, Illustrierte Unterhaltungs-Beilage.

Regener, Edgar Alfred: Styx. Gedichte von Else Lasker-Schüler. In: Das litterarische Echo. Jg. 4, H. 24 vom September 1902. Spalte 1719 f.

P. B.: Gegensätze. Zwei Gedichtbücher. Aus Petrarcas Sonettenschatz. Freie Nachdichtungen von J. Kohler. Berlin, Georg Reimer. – Styx. Gedichte von Else Lasker-Schüler. Berlin, Axel Junker. In: Berliner Tageblatt. Jg. 31, Nr. 633 (Abend-Ausgabe) vom 13. Dezember 1902, 1. Beiblatt.

[Anonym:] Styx. Gedichte von Else Lasker-Schüler. Axel Juncker, Berlin. In: Kaufmännische Zeitschrift (Wien). Jg. 29, Nr. 7 vom 1. April 1903. S. 5 (»Literatur«).

Mühsam, Erich: Die jüngste deutsche Frauenlyrik. In: Der Volkserzieher (Berlin). Jg. 7, Nr. 12 vom 7. Juni 1903. S. 91 f. – Über »Styx« von Else Lasker-Schüler, »Gedichte« (1903) von Margarete Beutler und »Im Bilde« (1902) von Hedwig Lachmann.

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Der siebente Tag. Gedichte. Berlin: Verlag des Vereins für Kunst, Amelangsche Buchhandlung, 1905. – Digitalisierte Ausgabe (Faksimile): Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (Signatur: 4" Yo 30558).

Lublinski, Samuel: Der siebente Tag. Gedichte von Else Lasker-Schüler. (Verlag des Vereins für Kunst.) In: Kampf. Zeitschrift für – gesunden Menschenverstand. N. F. Nr. 20 vom 3. März 1905. S. 591 f.

Remer, Paul: Neue Frauendichtung. In: Das literarische Echo. Jg. 8, H. 13 vom 1. April 1906. Spalte 927–932.

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Das Peter Hille-Buch. Stuttgart und Berlin: Axel Juncker, 1906. – Auf dem Umschlag ist eine Radierung von Franz Stassen, ein Porträt Peter Hilles, reproduziert. Faksimile: Else Lasker-Schüler 1869–1945. Bearbeitet von Erika Klüsener und Friedrich Pfäfflin (Marbacher Magazin 71/1995). S. 52.

Mühsam, Erich: Das Peter Hille-Buch von Else Lasker-Schüler. In: Das Blaubuch. Jg. 1, Nr. 27 vom 12. Juli 1906. S. 1081 f.

Dohm, Hedwig: Ein Peter-Hille-Buch. In: Der Tag (Berlin). Erster Teil: Illustrierte Zeitung. Nr. 357 (Ausgabe A) vom 17. Juli 1906.

Rubiner, Ludwig: Das Peter Hille-Buch. In: Die Gegenwart. Jg. 35, Bd. 70, Nr. 41 vom 13. Oktober 1906. S. 233–235.

Blümner, Rudolf: Das Peter Hille-Buch. In: Berliner Tageblatt. Jg. 35, Nr. 632 (Morgen-Ausgabe) vom 13. Dezember 1906.

Zschorlich, Paul: [Frauenerzählungen.] In: Die schöne Literatur. Beilage zum Literarischen Zentralblatt für Deutschland (Leipzig). Jg. 8, Nr. 13 vom 22. Juni 1907. Spalte 211–213.

Leppin, Paul: Das Peter Hille-Buch. In: Deutsche Arbeit. Monatschrift für das geistige Leben der Deutschen in Böhmen (Prag). Jg. 8, H. 6 vom März 1909. S. 460.

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Die Nächte Tino von Bagdads. Berlin, Stuttgart, Leipzig: Axel Juncker, 1907. – »Die Nächte Tino von Bagdads« erschienen mit einem Porträt Else Lasker-Schülers von Max Fröhlich als Frontispiz. Faksimile: Else Lasker-Schüler 1869–1945. Bearbeitet von Erika Klüsener und Friedrich Pfäfflin (Marbacher Magazin 71/1995). S. 54. – Eingelegt in das Buch ist folgendes Korrekturblatt: »Druckfehler-Berichtigung: / Die Gedichte auf S. 43: Aber ich finde … und auf S. 47: Ich glaube wir … – sind selbständig und nur irrtümlich nicht durch den Druck und im Inhaltsverzeichnis als solche bezeichnet.«

[Anonym:] »Die Nächte Tino von Bagdads.« Von Else Lasker-Schüler. Verlag Axel Juncker, Stuttgart. In: Neue Freie Presse (Wien). Nr. 15476 (Morgenblatt) vom 22. September 1907. S. 36 f. (»Literarische Notizen«).

Soergel, Albert: Aphorismen, Skizzen und Verwandtes. In: Die schöne Literatur. Beilage zum Literarischen Zentralblatt für Deutschland (Leipzig). Jg. 8, Nr. 25 vom 7. Dezember 1907. Spalte 414–417.

Oesterheld, Erich: Die Prinzessin von Bagdad. In: Das Magazin. Monatsschrift für Literatur, Musik, Kunst und Kultur. Jg. 77, H. 5 vom Februar 1908. S. 93 f.

Bethge, Hans: Die Nächte Tino von Bagdads. Von Else Lasker-Schüler. In: Das literarische Echo. Jg. 10, H. 13 vom 1. April 1908. Spalte 959.

[Anonym:] Die Nächte Tino von Bagdads. Von Else Lasker-Schüler. (Axel Juncker, Stuttgart.) In: Jüdische Volksstimme (Brünn). Jg. 10, Nr. 22 vom 1. August 1909. S. 6 (»Bücherbesprechungen«).

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Die Wupper. Schauspiel in 5 Aufzügen. Berlin: Oesterheld & Co, 1909.

Blümner, Rudolf: Die Wupper. In: Das Theater (Berlin). Jg. 1, H. 6 (1909, November II). S. 128 f.

Blümner, Rudolf: Else Lasker-Schüler. Die Wupper. In: Der Demokrat. Wochenschrift für freiheitliche Politik, Kunst und Wissenschaft (Berlin). Jg. 2, Nr. 18 vom 27. April 1910, Beilage. – Der Beitrag war zuerst im November 1909 in »Das Theater« erschienen.

Kurtz, Rudolf: Appell an ehrliebende Theaterdirektoren. In: Pan (Berlin). Jg. 2, Nr. 4 vom 16. November 1911. S. 126–128.

Jhering [Ihering], Herbert: Die Wupper. In: Die Schaubühne (Charlottenburg). Jg. 9, Bd. 2, Nr. 28/29 vom 17. Juli 1913. S. 702–705.

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Meine Wunder. Gedichte. Karlsruhe und Leipzig: Dreililien-Verlag, 1911. – Das Buch erschien Anfang April 1911. Eine Verlagsanzeige ist abgedruckt in der »Fackel« vom 31. März (Einband: 1. April) 1911 (Jg. 12, Nr. 319/320) auf der Innenseite des vorderen Einbandblattes.

Pick, Otto: »Meine Wunder.« Gedichte von Else Lasker-Schüler. Karlsruhe und Leipzig, Dreililien-Verlag, 1911. In: Pester Lloyd (Budapest). Jg. 58, Nr. 209 (Morgenblatt) vom 3. September 1911. S. 20 (»Bücherschau«).

Pick, Otto: »Meine Wunder«. Gedichte von Else Lasker-Schüler. Dreililien-Verlag, Karlsruhe. In: Prager Tagblatt. Jg. 36, Nr. 341 (Morgen-Ausgabe) vom 10. Dezember 1911. S. [48] (»Literatur«).

Zech, Paul: Die Wunder der Else Lasker-Schüler. In: Saturn. Jg. 2, H. 6 vom Juni 1912. S. 109 f.

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Mein Herz. Ein Liebesroman mit Bildern und wirklich lebenden Menschen. München und Berlin: Heinrich F. S. Bachmair, 1912. – Das Buch erschien im November 1912. Verlagsanzeigen sind abgedruckt im »Sturm« vom Oktober 1912 (Jg. 3, Nr. 131. S. 180: »Das Buch erscheint Ende Oktober«) und in der »Fackel« vom 12. Dezember 1912 (Jg. 14, Nr. 363/364/365) auf der Innenseite des vorderen Einbandblattes (»Soeben erschienen«). – Der Roman war zuvor in Fortsetzungen mit dem Titel »Briefe nach Norwegen« erschienen.

Ruest, Anselm: Else Lasker-Schüler, Mein Herz. In: Die Bücherei Maiandros. Eine Zeitschrift von 60 zu 60 Tagen (Berlin-Wilmersdorf). Buch 3 vom 1. Februar 1913, Beiblatt. S. 3.

Scher, Peter: Das Herz der Else Lasker-Schüler. In: Der Sturm. Jg. 3, Nr. 148/149 vom Februar 1913. S. 273 f.

Zech, Paul: Mein Herz. Ein Liebesroman mit Bildern und wirklichen, lebenden Menschen. Von Else Lasker-Schüler. Verlag von F. S. Bachmair, München und Berlin. In: März. Eine Wochenschrift (München). Jg. 7, Bd. 1, H. 10 vom 8. März 1913. S. 377 f.

[Anonym:] Else Lasker-Schüler: Mein Herz. In: Deutsches Literaturblatt. Jg. 3, Nr. 4 vom 1. April 1913. S. 12.

Hammer, Fritz: Else Lasker-Schüler: Mein Herz. In: Deutsches Literaturblatt. Jg. 3, Nr. 5 vom 1. Mai 1913. S. 11.

Blaß, Ernst: Kritische Symphonie. In: Die Aktion. Jg. 3, Nr. 23 vom 4. Juni 1913. Spalte 577–581. – Spalte 579 f. über »Mein Herz«: »So. – Von Else Lasker-Schüler erschien der Roman ›Mein Herz‹ welcher Personen, Bilder, Orientphantasien, Menschenträume, Abklänge und das Undeutlichste primitiver Liebeswallungen bis auf Greifnähe herbeirückt. Fabelhaft. Ein Buch von ungeheurer Anwesenheit. Geisterhaftes hat einen Leib. Es wird nicht nur sinnlich ausgedrückt, es hat wirklich für diese Dichterin und durch sie Greifbarkeit. Sie ist weniger eine Entrückerin als eine Herbeirückerin. / Noch der Tod und das Körperlose hat eine bunte Gegenwart für diese Frau. / Wenn ich einen Vergleich ziehen soll: Else Lasker-Schüler ist eine Zungentänzerin, Rilke ein Bauchredner. / Ist sie vegetativ? Wer wäre es, alles in allem, nicht! Ich meine: dies soll nicht als Einwand angebracht werden von Personen, die gelegentlich falsche Gedanken schlecht formulieren. Ein Wesen, wie die Lasker-Schüler nimmt mehr und Tieferes vom Erdenleben mit, als es die meisten tun, die mit sabbrigen Begriffen operieren, sich überlegen fühlen. Sie nimmt nicht nur Buntes der Oberfläche wahr und kann es darstellen, als eine Künstlerin –: sie hat seelische Erlebnisse, von deren Wert für die Gewinnung geistigen Lands einem Engkopf nichts schwanen würde, wenn er auf Begriffe Gezognes würdigt. / (Die Schönheit mal gar nicht in Rechnung gestellt.) Das Wesen der Frau (diese Frau ist eine Repräsentantin) liegt mehr im Gärenden, im Gewollten, im begriffslos Angestrebten. In nebelhafteren, dennoch durchgeistigteren Bezirken – gegenüber den schwächeren Begriffsköpfen. / Siehe das oben beim Trottelbuch Gesagte. / Wer einfach sagt, ›Die Frau‹ sei stumpfsinnig, ist flacher als die meisten Frauen. / Ist diese Art Frau vegetativ, so ist diese Art Mann (mit ihrem Wissen) kreatürlicher.«

Klabund: Das Herz der Lasker. In: Revolution (München). Nr. 1 vom 15. Oktober 1913.

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Hebräische Balladen. Berlin-Wilmersdorf: A. R. Meyer, 1913. – Digitalisierte Ausgabe (Faksimile): Center for Jewish History Digital Collections.

L[autensack], H[einrich]: Hebräische Balladen von Else Lasker-Schüler. In: Die Bücherei Maiandros. Eine Zeitschrift von 60 zu 60 Tagen (Berlin-Wilmersdorf). Buch 2 vom 1. Dezember 1912, Beiblatt. S. 10.

Rauscher, Ulrich: Neue Lyrik. In: Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. Jg. 57, Nr. 353 (Erstes Morgenblatt) vom 21. Dezember 1912. S. 1 f. – Über Else Lasker-Schülers »Hebräische Balladen« schreibt Ulrich Rauscher am Schluß seines Beitrags: »Das schönste lyrische Buch an diesem Jahresende sind die ›Hebräischen Balladen‹ von Else Lasker-Schüler. Wer die ganze originelle Schönheit dieser fünfzehn Gedichte sich klar machen will, braucht sie nur mit den Nachdichtungen biblischer Stoffe, wie sie zum Beispiel Benzmanns Evangelienharmonie bringt, zu vergleichen. Hier hat eine Dichterin die ganze blutig-blumige Schönheit der alten, hebräischen Heldenbücher in sich neu erlebt und neu geschaffen. Das sind keine Versifizierungen biblischer Stoffe, sondern neue Psalmen, in denen alte Erinnerungen wetterleuchten. Esau und Jakob, Abraham und Jakob, Ruth, Esther, David und Jonathan, alle düstern und lieblichen Gestalten aus den verrauschten Wäldern jüdischer Vorzeit kehren wieder, aber so, wie sich etwas am Tage Gehörtes in dem bunten Traum der Nacht verwebt. Es werden keine Anekdoten erzählt, sondern die Dichterin läßt die vertrauten Gestalten, wie sie das Alte Testament überliefert, auferstehen, an ihr verschollenes Tagwerk gehen, ihre Lüste und Schmerzen weiterspinnen: sie erzählt vielleicht ganz andere Sehnsüchte und Taten als die Bibel, aber Sehnsucht und Tat ist so, wie sie aus diesen Menschen der Bibel einst gebrochen sein muß.«

Stieve, Friedrich: Neue Lyrische Flugblätter. In: Deutsches Literaturblatt. Jg. 3, Nr. 2 vom 1. Februar 1913. S. 11. – Besprechung von Else Lasker-Schülers »Hebräischen Balladen« und Marinettis »Futuristischen Dichtungen«.

G[eiger], L[udwig]: Hebräische Balladen von Else Lasker-Schüler. In: Allgemeine Zeitung des Judentums (Berlin). Jg. 77, Nr. 18 vom 2. Mai 1913. S. 215 (»Literarische Mitteilungen«).

W[alden], H[erwarth]: Die um Goethe. In: Der Sturm. Jg. 4, Nr. 162/163 vom Mai 1913. S. 34 f. – Zur Kritik Ludwig Geigers an den »Hebräischen Balladen«: »Er hat Goethe so oft herausgegeben, daß nicht das kleinste Gedicht dieses Autors in seinem Kopfe blieb. Warum beschäftigen sich Geheime Regierungsräte, vom Staat dafür bezahlt, das ganze Leben mit Goethe, wenn sie nicht das geringste Empfinden für Kunst haben. Der Staat bezahlt doch auch für andere Leistungen und sogar besser. Was nützt der unverstandene Goethe in der Westentasche, wenn man Januar 1913 Gedichte der Lasker-Schüler für ödes Wortgeklingel abbespricht. Goethe kann man leider vom Einleiten nicht mehr freihalten. Von unsern großen zeitgenössischen Autoren will ich diese Herren jedoch lebhaft ableiten.«

Meister, Hermann: Neue lyrische Flugblätter. In: Saturn. Jg. 3, H. 5 vom Mai 1913. S. 144–146. – Über »Hebräische Balladen« von Else Lasker-Schüler, »Das schwarze Revier« von Paul Zech, »Frauen« von Robert R. Schmidt und »Angelische Strophen« von Rudolf Leonhard. S. 144 über Else Lasker-Schüler: »Die Balladen der Lasker-Schüler führen uns wieder in die Geheimgänge jener sprachlichen Wonne, die das Wort zum Laut, zum lustvoll ausgestoßenen Naturlaut macht. Die Verzückungen, denen die Dichterin anheimfällt, machen ihren Schöpfungsprozeß zu einem einzigen Komplex sprachlicher Sinneswirkungen; aber die Sinne behalten ihre Erscheinung als Organe. Man muß die Lasker-Schüler zwar von unserer Scholle losgelöst sehen, aber sie ist nicht losgelöst von unseren Organen, und ihrem Dichtermund entspringt so gut der beglückende Schrei, mit dem wir unser Leben inmitten brutalster Hemmnisse zum Leben machen, als uns dieser Schrei etwa selbst auf den Lippen liegen mag. Nein, der Sternenmantel, in den sich Else Lasker-Schüler hüllt, bringt ihr Blut nicht zum Stauen: er läßt es nur in einem neuen, schnellflüssigen Rhythmus zirkulieren.«

G. W.: [Lyrische Flugblätter.] In: Beiblatt der Zeitschrift für Bücherfreunde. N. F. Jg. 5, H. 3 vom Juni 1913. S. 118 f.

Lissauer, Ernst: Hebräische Balladen. Von Else Lasker-Schüler. In: Das literarische Echo. Jg. 15, H. 18 vom 15. Juni 1913. Spalte 1300 f. (»Kurze Anzeigen«).

Buriot-Darsiles, Henri: La Poésie Allemande. In: Revue Germanique (Paris). Jg. 9, Nr. 5 von November–Dezember 1913. S. 604–622 (»Revues Annuelles«). – S. 617: Hinweis auf die 1912 und 1913 erschienenen »Lyrischen Flugblätter«, Kurzbesprechung der »Hebräischen Balladen«.

Lissauer, Ernst: Neue Lyrik. In: Die Rheinlande. Monatsschrift für deutsche Kunst und Dichtung. Jg. 14 (Bd. 24), H. 6 vom Juni 1914. S. 224–226.

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Gesichte. Essays und andere Geschichten. Leipzig: Kurt Wolff, 1913. – Das Buch erschien Anfang Mai 1913. Eine Verlagsanzeige (»Soeben erschienen«) ist abgedruckt in der »Fackel« vom 8. Mai 1913 (Jg. 15, Nr. 374/375) auf der Innenseite des vorderen Einbandblattes. – Die Verlags- und Ortsangabe ist in einem Teil der Auflage überklebt: »Berlin: Paul Cassirer«.

Leppin, Paul: »Gesichte.« In: Prager Tagblatt. Jg. 38, Nr. 173 (Morgen-Ausgabe) vom 26. Juni 1913. S. 9 (»Literatur«).

-h.: Else Lasker-Schüler: Gesichte. Essays und andere Geschichten. In: Beiblatt der Zeitschrift für Bücherfreunde. N. F. Jg. 6, H. 2 vom Mai 1914. S. 85.

Herrmann [Herrmann-Neiße], Max: Else Lasker-Schüler / Gesichte. In: Wiecker Bote (Greifswald). Jg. 1, H. 10 vom Juni 1914. S. 15 (»Am Rande«).

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Hebräische Balladen. 2., vermehrte Aufl. Berlin-Wilmersdorf: A. R. Meyer [1914]. – Die zweite Ausgabe der »Hebräischen Balladen« erschien Anfang des Jahres 1914. Eine Verlagsanzeige ist abgedruckt in der »Fackel« vom 21. Januar 1914 (Jg. 15, Nr. 391/392) auf der Innenseite des vorderen Einbandblattes.

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Meine Wunder. Gedichte. Leipzig: Verlag der Weißen Bücher, 1914. – Titelauflage der Ausgabe von 1911. Vom Verlag der Weißen Bücher wurde ein neues Titelblatt eingezogen.

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Gesichte. Essays und andere Geschichten. (2. Aufl.) Leipzig: Verlag der Weißen Bücher, 1914. – Titelauflage der Ausgabe von 1913.

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Der Prinz von Theben. Ein Geschichtenbuch. Mit 25 Abbildungen nach Zeichnungen der Verfasserin und 3 farbigen Bildern von Franz Marc. Leipzig: Verlag der weißen Bücher, 1914.

P[inthus], K[urt]: Else Lasker-Schüler: Der Prinz von Theben. Ein Geschichtenbuch. In: Beiblatt der Zeitschrift für Bücherfreunde. N. F. Jg. 6, H. 8 vom November 1914. S. 344.

Hermann [Herrmann-Neiße], Max: Else Lasker-Schüler: Der Prinz von Theben. In: Der Mistral (Zürich). Jg. 1, Nr. 2 vom 21. März 1915. S. 4 (»Bücherbesprechungen«).

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Die gesammelten Gedichte. Leipzig: Verlag der Weißen Bücher, 1917. – Digitalisierte Ausgabe (Faksimile und Umschrift): Wikisource. – Als Vorwort ist den »Gesammelten Gedichten« Peter Hilles Essay »Else Lasker-Schüler« von 1904 vorangestellt.

Stolz, Heinz: Lyrische Porträts. In: Düsseldorfer General-Anzeiger. Jg. 42, Nr. 511 vom 7. Oktober 1917, 1. Beilage. – Polemisch schreibt Heinz Stolz über Else Lasker-Schüler unter anderem: »Dumpf und schwer sinkt Hammerschlag in ihre Kinderzeit. Ruß und Rauch umfliegt ihr Vaterhaus, und die Wupper wirft in den Sand ihrer Spiele ihr trübes Gewässer. Mauern schütten ihre Jugend zu. / Getümmel der Großstadt klirrt an die Scheiben. Hungernd nach dem Erlebnis stürzt die Gefangene aus dem Haus. Alle Brücken bricht sie hinter sich ab. Nichts Bürgerliches bleibt ihr mehr. Der Wanderstrom, der mitten durch die Großstadt fließt, reißt sie mit sich fort: die Welt der Boheme. Zwei Frauenarme kämpfen mit der schweren Welle. / Aber Else Lasker-Schüler geht nicht unter. In ihr ist eine zähe Kraft. Ihr Kampf ist Leidenschaft. Nur mit der Woge geht ihr Herz. Sie sehnt sich nicht zurück zum Strand. Nimmer schaut sie verlangend zurück zum Gestade der Bürger, Poseidons wilde, mutwilde Tochter.«

Georg [George], Manfred: Eine jüdische Dichterin. In: Jüdische Rundschau (Berlin). Jg. 22, Nr. 42 vom 19. Oktober 1917. S. 338.

Siemsen, Hans: Die Gedichte von Else Lasker-Schüler. In: Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. Jg. 62, Nr. 297 (Erstes Morgenblatt) vom 27. Oktober 1917. S. 1. – Hans Siemsen schreibt: »[…] Sie glauben vielleicht, daß es ein Buch Gedichte ist wie andere, vielleicht ein wenig schöner, und daß ich Ihnen nun sagen will, wie und weshalb sie schön sind? Aber das kann man garnicht sagen. / Was wichtiger ist, und was vielleicht mancher Leser doch nicht merkt, dieses Buch ist gar keine Sammlung, wie Gedichtsammlungen so für gewöhnlich sind (ich glaube, hier muß ich das Wort synthetisch, wenn ich ernst genommen werden will, gebrauchen). Gewiß, auch in diesem Buche stehen Gedichte. Aber es steht noch viel mehr darin. Ganze Geschichten, ganze Dramen. Eng gemeißelt auf zwei Seiten, hier ist nichts unwichtig, nichts darf man übersehen. Eine Überschrift, ein Motto, eine Widmung erzählen jahrelange, sehr wahre, wirkliche Geschichten. Ein Wort wirft plötzlich einen Blitz viel weiter, als man anfangs sah. […] Denn hier ist keine Literatur – und kaum noch Kunst – hier ist, viel mehr, ein Mensch. Und welch ein Mensch! Ich weiß es wohl.«

Gr.: Die gesammelten Gedichte von Else Lasker-Schüler. In: Im deutschen Reich (Berlin). Jg. 23, Nr. 11 vom November 1917. S. 472 f. (»Bücherschau«).

K[orrodi], E[duard]: Die Gedichte der Else Lasker-Schüler. In: Neue Zürcher Zeitung. Jg. 138, Nr. 2247 (Erstes Morgenblatt) vom 29. November 1917. – Korrodi schreibt: »[…] Der Leser wird – beim ersten Blick – von diesen Gedichten in wunderliche Verwirrung und in Mißtrauen versenkt. Die Widmungen muten ihn spielerisch an, die Porträte literarischer Freunde scheinen ihm nur wie auf den vergänglichsten Marmortisch des Kaffeehauses geschrieben; es mag ihn ärgern, daß das Gedicht nicht dem Leser, sondern einem ›Hänschen Schickele‹ gehören soll, weil es das Büblein des ›Hans im Schnakenloch‹-Dichters ist. Aber alle diese Verdrießlichkeit ist hin, wenn prunkvolle, des Verstandes der Verständigen spottende Verse aufrauschen, die doch Gnade der Inspiration sind, aber um den hohen Einsatz des Schmerzes erworben. Besessen von sich selbst, verbrennt die Dichterin in sich selbst. Aber man glaubt ihr die wildeste Hyperbel, weil ihr auch die süße Gewalt über die zartesten Worte gegeben ist. […] Es ist ruchlos, einzelne Verse aus einem Gedicht herauszubrechen, aber sie lassen doch den großen Wurf der Dichterin erkennen und die Vehemenz ihres Temperamentes, das sich in diese nüchterne Welt verstrickt sieht. Sie hat nicht ihresgleichen; einzelne Gedichte kommen für mich dem Begriffe des Höchsten in der Lyrik am nächsten: Absolute Lyrik. […]«

Cyprian, M. F.: [Else Lasker-Schüler: Die gesammelten Gedichte, 1917.] In: Hochland. Jg. 15, Bd. 1, H. 3 vom Dezember 1917. S. 374–376.

[Anonym:] Else Lasker-Schüler, »Die gesammelten Gedichte«; Verlag der Weißen Bücher, Leipzig 1917. In: Israelitisches Wochenblatt für die Schweiz (Zürich). Jg. 17, Nr. 49 vom 7. Dezember 1917. S. 20 (»Literatur«).

Loerke, Oskar: Neue Lyrik. In: Die neue Rundschau (Berlin). Jg. 29, Bd. 1, Nr. 2 vom Februar 1918. S. 267–274.

E[liasberg], A[lexander]: Else Lasker-Schüler: »Die gesammelten Gedichte«. In: Neue jüdische Monatshefte (Berlin und München). Jg. 2, H. 11 vom 10. März 1918. S. 265 (»Literaturblatt«).

Preisendanz, Karl: Lasker-Schüler, Else, Die gesammelten Gedichte. Leipzig, 1917. Verlag der Weißen Bücher. In: Die schöne Literatur. Beiblatt zum Literarischen Zentralblatt für Deutschland (Leipzig). Jg. 19, Nr. 6 vom 16. März 1918. Spalte 61 f.

Bethge, Hans: Die gesammelten Gedichte von Else Lasker-Schüler. Leipzig, Verlag der Weißen Bücher 1917. In: Beiblatt der Zeitschrift für Bücherfreunde. Jg. 10, H. 1/2 von April/Mai 1918. Spalte 53 f.

Hoeflich, Eugen [d. i. Moshe Ya’acov Ben-Gavriêl]: Else Lasker-Schüler (Anläßlich des Erscheinens Ihres Gedichtbuches im Verlage der Weissen Bücher, Leipzig.). In: Jüdische Zeitung (Wien). Jg. 12, Nr. 22 vom 31. Mai 1918. S. 5.

R. E.: Gesammelte Gedichte. Von Else Lasker-Schüler. Verlag: Weisse Bücher, Leipzig 1917. In: Frauenbestrebungen (Zürich). Nr. 11 vom 1. November 1918. S. 87 (»Bücherschau«).

Klabund: Aus neuer Lyrik. In: Die neue Bücherschau (München). Jg. 1 (1919), H. 1. S. 6–8. – Auf S. 7 folgender Hinweis: »Henriette Hardenbergs zarte ›Neigungen‹ (Rolandverlag München) bereichern die deutsche Frauenlyrik, die heute in Else Lasker-Schülers ›Gesammelten Gedichten‹ (Verlag Cassirer Berlin) gipfelt. Wer fühlte sich nicht als ewiger Jude und sänke vor Jehova ins Knie, wenn sie ihre hebräischen Lieder singt.«

Hoffmann, Camill: Ausblick in die Literatur. In: Das Kunstblatt (Potsdam). Jg. 3 (1919), H. 2 [Februar]. S. 61 f.

Benzmann, Hans: Else Lasker-Schüler. In: Berliner Börsen-Zeitung. Jg. 66, Nr. 339 (Morgen-Ausgabe) vom 3. August 1920, 2. Beilage.

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Meine Wunder. Gedichte. Berlin: Paul Cassirer [1918]. – Titelauflage der Ausgabe von 1911. Vom Verlag Paul Cassirer wurde ein neues Titelblatt eingezogen. Paul Cassirer zeigte »Meine Wunder« Ende 1918 unter den »Weihnachtsbüchern« im Katalog »Das Buch des Jahres. Kriegsausgabe des Weihnachtskataloges« (hg. von der Vereinigten Verlegergruppe. Leipzig 1918. S. 50) an.

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Die gesammelten Gedichte. (2. Aufl.) Leipzig: Kurt Wolff Verlag [1919]. – Die Ausgabe ist spätestens im Sommer 1919 erschienen. Das nach dem Impressum am 1. September 1919 ausgegebene Verzeichnis »Die Bücher und graphischen Publikationen von Kurt Wolff Verlag München und Leipzig« nennt auf S. 25: »Else Lasker-Schüler, Die gesammelten Gedichte. Zweite Auflage«.

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Gesamtausgabe in zehn Bänden. Berlin: Paul Cassirer, 1919/20. – Grete Fischer, damals Lektorin bei Paul Cassirer, schreibt in ihren Memoiren: »Die Aufgabe war, aus einem Haufen früherer Bücher, die entweder im Krieg aus dem Handel gekommen oder vergessen waren, eine Gesamtausgabe ihrer Werke zusammenzustellen. Es gab wohl noch die ›Gesammelten Gedichte‹ bei Kurt Wolff, denn sie hatte ein kleines Vorrecht, ihre an sich schmale Produktion an verschiedene Verleger zu verhandeln, wenn sie in Not war; und sie war immer in Not. Die Gesamtausgabe war eine Gelegenheit, ihr eine Monatsrente auszusetzen, obwohl die Aussicht auf einen geschäftlichen Erfolg gering war. Die Redaktion machte Else Lasker-Schüler […] selbst, sehr gewissenhaft. Sie feilte an jeder Zeile, änderte allerdings oft ihre Meinung, die jedesmal als endgültig respektiert werden mußte.« (G. F.: Dienstboten, Brecht und andere. Zeitgenossen in Prag, Berlin, London. Olten und Freiburg im Breisgau: Walter-Verlag, 1966. S. 134.) – Im Oktober 1919 erschien in den »Weißen Blättern« (Jg. 6, H. 10. S. 481) eine Verlagsanzeige mit folgender Charakterisierung der Ausgabe: »Else Lasker-Schülers Werke, bisher an den verschiedensten Erscheinungsorten verstreut und viel zu wenig gelesen, haben einen so starken inneren Zusammenhang, daß sich die Notwendigkeit ergeben hat, sie in einer Gesamtausgabe zusammenzufassen, um diese seltene künstlerische Erscheinung einmal in ihrer Ganzheit zugänglich zu machen. Else Lasker-Schüler ist eine Träumende, mit fast prophetischem Hellsehen begabt. Unter ihren Händen wird der Alltag zum Gedicht, das Wort zum durchsichtigen Spektrum farbenreicher Kristalle. Aus der Tiefe eines unsagbar reichen phantastischen Wesens, in der Trauer und Kindlichkeit aus gleicher Wurzel wachsen, schöpft sie Erzählung, Gedicht und Drama. In den selbstgezeichneten Bildern und Titelblättern, die zu ihren Büchern gehören, gibt sie ihrer Phantasie einen neuen reizvollen Ausdruck.« Als »soeben« erschienen werden »Der Malik«, »Das Peter-Hille-Buch«, »Die Nächte der Tino von Bagdad« und »Die Wupper« genannt, als »in Kürze« erscheinend »Der Prinz von Theben«, »Gesichte«, »Essays«, »Hebräische Balladen«, »Tag und Nacht« und »Mein Herz«. »Tag und Nacht« erschien dann mit dem Titel »Die Kuppel« (mit dem Titel »Tag und Nacht« war 1917 ein Buch von Henrike Kalcher erschienen).

Der Malik. Eine Kaisergeschichte mit Bildern und Zeichnungen. Berlin: Paul Cassirer, 1919. – »Der Malik« ist eine überarbeitete und erweiterte Fassung von Else Lasker-Schülers zuvor in Fortsetzungen mit den Titeln »Briefe und Bilder«, »Der Malik. Briefe an den blauen Reiter Franz Marc«, »Briefe an den blauen Reiter« und »Der Malik (dem blauen Reiter Franz Marc)« erschienenen Briefromans.

[Anonym:] »Der Malik« von Else Lasker-Schüler. In: Neue Zürcher Zeitung. Jg. 141, Nr. 136 (II. Sonntagausgabe) vom 25. Januar 1920, 5. Blatt (»Feuilleton. Literarische Chronik«). – Darin heißt es: »Aber wenn wir die chaotische Vermengung in ihrer Dichtung bedenken: Bibel und Berlin, Zedern vom Libanon und nordische Kiefern, Propheten und Bohemiens der Gegenwart, erschrecken wir über die Mischung. Wie viel Literatur ist in alledem, wo ist das tiefe und wo das nur spielerische Erlebnis, wie viel Wahres, wie viel Trügerisches? Ist dies deutsche Dichtung? Oder herrliche Uebersetzung fremden Geistes in deutsche Sprache? Ausdruck des Schicksals? Wie immer die Antwort laute, als dichterisches Phänomen hat Else Lasker-Schüler nicht ihresgleichen.«

Edschmid, Kasimir: Deutsche Erzählungsliteratur. In: Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. Jg. 64, Nr. 119 (Erstes Morgenblatt) vom 14. Februar 1920. S. 1 f. – Am Schluß der Besprechung, in der Edschmid unter anderem Texte von Arthur Kahane, Max Krell, Heinrich Mann und Kurt Martens behandelt, äußert er sich abschätzig zum Werk Else Lasker-Schülers. Mit Blick auf »Der Malik« schreibt er: »Ihr Wort erreicht immer gleich Asien und Vorwelt. Sie ist wohl die auffallendste Erscheinung dieser Zeit. Versehentlich scheint sie, einem anderen Gestirn zugedacht, durch eine Unachtsamkeit der Vorsehung diesem trüben und doch so geliebten Erdstern zugewiesen worden zu sein.«

Hoeflich, Eugen [d. i. Moshe Ya’acov Ben-Gavriêl]: Else Lasker-Schüler. (Notizen zu ihren Büchern). In: Wiener Morgenzeitung. Jg. 2, Nr. 472 vom 16. Mai 1920. S. 3 f.

Ade, Hans Christoph: Lyrische Prosa. In: Münchner Neueste Nachrichten. Jg. 73, Nr. 333 (Einzige Ausgabe) vom 14./15. August 1920. S. 9.

Michaelis, Heinz: Frauenbücher. In: Das literarische Echo. Jg. 22, H. 24 vom 15. September 1920. Spalte 1494–1506.

Krell, Max: Über neue erzählende Prosa. In: Die neue Rundschau (Berlin). Jg. 31, Bd. 2, Nr. 10 vom Oktober 1920. S. 1190–1199.

Kolle, Helmud: Else Lasker-Schüler: »Der Malik. Eine Kaisergeschichte. Mit selbstgezeichneten Bildern«. (Paul Cassirer. Verlag. Berlin 1919.) In: Die Freude. Blätter einer neuen Gesinnung. Hg. von Wilhelm Uhde. Bd. 1. Burg Lauenstein/Oberfranken: Die Freude, 1920. S. 158 f. (»Bücher«). – Kurzbesprechung: »Die reizvollen Briefe dieser knabenhaften Dichterin, voller Erinnerungen und Träume – voll köstlicher Phantasien von morgenländischen Kaiserreichen und deren Prinzen, führen uns in die fernen Welten ihrer ›hebräischen Balladen‹, in die hinein sie sich und ihre Freunde stellt … und in denen wir mit ihnen wandeln. Besonderen Reiz verleiht sie der Schrift durch die Innigkeit und den leisen Zauber ihrer Zeichnungen, die uns ihre zartesten Klänge vermitteln.«

Das Peter Hille-Buch. Mit einer Einbandzeichnung der Verfasserin. 2. Aufl. Berlin: Paul Cassirer, 1919. – Auch mit der eingedruckten Angabe: 3. Aufl.

Hoeflich, Eugen [d. i. Moshe Ya’acov Ben-Gavriêl]: Else Lasker-Schüler. (Notizen zu ihren Büchern). In: Wiener Morgenzeitung. Jg. 2, Nr. 472 vom 16. Mai 1920. S. 3 f.

Ade, Hans Christoph: Lyrische Prosa. In: Münchner Neueste Nachrichten. Jg. 73, Nr. 333 (Einzige Ausgabe) vom 14./15. August 1920. S. 9.

Michaelis, Heinz: Frauenbücher. In: Das literarische Echo. Jg. 22, H. 24 vom 15. September 1920. Spalte 1494–1506.

Die Nächte der Tino von Bagdad. Mit einer Einbandzeichnung der Verfasserin. (2. Aufl.) Berlin: Paul Cassirer, 1919.

Hoeflich, Eugen [d. i. Moshe Ya’acov Ben-Gavriêl]: Else Lasker-Schüler. (Notizen zu ihren Büchern). In: Wiener Morgenzeitung. Jg. 2, Nr. 472 vom 16. Mai 1920. S. 3 f.

Die Wupper. Schauspiel in 5 Aufzügen. Berlin: Paul Cassirer, 1919.

Essays. Mit einer Einbandzeichnung der Verfasserin. (2. Aufl.) Berlin: Paul Cassirer, 1920.

Hoeflich, Eugen [d. i. Moshe Ya’acov Ben-Gavriêl]: Else Lasker-Schüler. (Notizen zu ihren Büchern). In: Wiener Morgenzeitung. Jg. 2, Nr. 472 vom 16. Mai 1920. S. 3 f.

Gesichte. Mit einer Umschlagzeichnung der Verfasserin. (2. Aufl.) Berlin: Paul Cassirer, 1920.

Der Prinz von Theben. Ein Geschichtenbuch. Mit 13 Abbildungen nach Zeichnungen der Verfasserin. (2. Aufl.) Berlin: Paul Cassirer, 1920.

Hebräische Balladen. Der Gedichte erster Teil. Mit einer Einbandzeichnung der Verfasserin. Berlin: Paul Cassirer, 1920. – Digitalisierte Ausgabe (Faksimile): Universitätsbibliothek Frankfurt – Freimann-Sammlung.

Die Kuppel. Der Gedichte zweiter Teil. Mit einer Einbandzeichnung der Verfasserin. Berlin: Paul Cassirer, 1920. – Digitalisierte Ausgabe (Faksimile): Internet Archive (archive.org).

Mein Herz. Ein Liebesroman mit Bildern und wirklich lebenden Menschen. (2. Aufl.) Berlin: Paul Cassirer, 1920.

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Die gesammelten Gedichte. (Sechstes bis zehntes Tausend.) München: Kurt Wolff Verlag, 1920.

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Der Wunderrabbiner von Barcelona. Berlin: Paul Cassirer, 1921. – Digitalisierte Ausgabe (Faksimile): Universitätsbibliothek Frankfurt – Freimann-Sammlung.

[Anonym:] Deux petits livres d’Else Lasker-Schüler. In: L’Art Libre (Bruxelles). Jg. 3, Nr. 7 vom Juli 1921. S. 112.

H[oeflich], E[ugen] [d. i. Moshe Ya’acov Ben-Gavriêl]: Else Lasker-Schüler: »Der Wunderrabbiner von Barcelona.« Paul Cassierer-Verlag. Berlin. In: Wiener Morgenzeitung. Jg. 3, Nr. 881 vom 10. Juli 1921. S. 10.

[Anonym:] Else Lasker-Schüler: Der Wunderrabbi von Barcelona. In: Prager Tagblatt. Jg. 46, Nr. 213 vom 11. September 1921, Unterhaltungs-Beilage.

L’Europe Nouvelle (Paris). Jg. 4, Nr. 40 vom 1. Oktober 1921. S. 1281 (»Dernières Publications«). – Kurzbesprechung von »Briefe Peter Hilles an Else Lasker-Schüler« und »Der Wunderrabbiner von Barcelona«.

The Times Literary Supplement (London). Jg. 20, Nr. 1034 vom 10. November 1921. S. 735 (Rubrik »New Foreign Books«).

Edschmid, Kasimir: Erzählungsliteratur. IV. Deutsche Literatur. In: Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. Jg. 66, Nr. 908 (Erstes Morgenblatt) vom 7. Dezember 1921. S. 1 f.

Seeler, Moriz: Über Else Lasker-Schüler. In: Der Feuerreiter. Jg. 1, H. 1 vom Dezember 1921. S. 37 (»Das Buch«).

Heine, Anselma: Briefe Peter Hilles an Else Lasker-Schüler. – Der Wunderrabbiner von Barcelona. Von Else Lasker-Schüler. In: Das literarische Echo. Jg. 24, H. 10 vom 15. Februar 1922. Spalte 626 f.

M. M.: Wunderrabbi – Wunderelse. In: Israelitisches Wochenblatt für die Schweiz (Zürich). Jg. 22, Nr. 9 vom 3. März 1922. S. 24. – Kurzbesprechung: »Es ist ein kleines Buch. Else Lasker-Schülers Legende vom ›Wunderrabbiner von Barcelona‹, aber wirklich voll des Wunderbaren … Als ich, es ist noch nicht allzulange her, in Berlin war, hörte ich eines Abends in der Nachbarschaft eine starke, deklamierende, rapsodierende Frauenstimme, mit bacchantischem Akzent. Es ging die ganze Nacht durch, und am Morgen sagte man mir, als ich erstaunt dem seltsamen Eindruck nachforschte, dort drüben wohne eine Wahnsinnige, sie heiße Else Lasker-Schüler … Ja, sie ist eine Wahnerfüllte, im Sinne der alten Dichter und Seher, vielleicht mancher gluterfüllten Frau Alt-Israels, trunken von Geist und Gesichten, von Ahnen und Schauen … Und so voll des Wunderbaren ist auch dieses Stück jüdischer Mystik aus schweren, schwülen, mittelalterlichen Tagen in Barcelona. Man lese es selbst. Erschienen ist es bei Paul Cassierer in Berlin.«

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Theben. Gedichte und Lithographieen. (24. Flechtheim Druck.) Frankfurt am Main und Berlin: Querschnitt-Verlag, 1923. – Fotomechanischer Nachdruck des kolorierten Exemplars Nr. 6: Theben. Gedichte und Bilder. Hg. und mit einem Nachwort von Ricarda Dick. Frankfurt am Main: Jüdischer Verlag, 2002.

Reuss, Heinrich XLV.: Else Lasker-Schüler: »Theben«. In: Berliner Tageblatt. Jg. 52, Nr. 468 (Abend-Ausgabe) vom 5. Oktober 1923.

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Ich räume auf! Meine Anklage gegen meine Verleger. Zürich: Lago-Verlag, 1925. Alleinvertrieb für Deutschland: Reinhold Stahl, Buchantiquariat. Berlin W 50, Regensburger Str. 10. – Die fiktive Verlagsangabe ist in den meisten erhaltenen Exemplaren durchstrichen und durch wechselnde Hinweise auf die Hoteladresse der Dichterin oder den Stempel mit dem Hinweis, daß Bestellungen postlagernd an das Postamt Berlin-Schöneberg zu richten seien, ersetzt. – Vorabdruck: Die Weltbühne (Charlottenburg). Jg. 20, Erstes Halbjahr, Nr. 19 vom 8. Mai 1924. S. 627–629 (»Von Mutter und Vater. Aus der Broschüre gegen meine Verleger: ›Ich räume auf‹, die in kurzer Zeit erscheint«). – Textauszug (zum Erscheinen des Buches): Prager Presse. Jg. 5, Nr. 25 (Morgen-Ausgabe. II. Auflage) vom 25. Januar 1925. S. 4 f. (»Meine Kindheit«).

K[orrodi], E[duard]: Knockout dem Verleger! In: Neue Zürcher Zeitung. Jg. 146, Nr. 80 (Erste Sonntagausgabe) vom 18. Januar 1925, Blatt 3 (»Literarische Beilage«). – Korrodi schreibt: »[…] Ein Autor sucht sechs Verleger! Das ist ungefähr das Thema dieser wütenden Satire auf die Verleger. Aber es ist ja nicht eine blutige Dilettantin, es ist eine Dichterin, die die Ihren oft die ›jüdische Droste‹ nennen, eine Dichterin, die in jeder besseren Literaturgeschichte steht; sie hat sich wundgelaufen nach einem edlen Verleger. Sie hat sich nun wohl alle Verleger verscherzt. Diese ihre satirische Dichtung hat sie selbst verlegt, da sie ja doch eine Verlegenheit für die Verleger wäre. Vielleicht steht ein generöser Engel dieser Gilde auf und hält einen Schild über eine Dichterin, die nur Gedichte machte, als wäre dies das Geringste des Geringen im Weltreich der Literatur. […]«

Hi. [d. i. Fred Hildenbrandt]: »Ich räume auf.« In: Berliner Tageblatt. Jg. 54, Nr. 37 (Abend-Ausgabe) vom 22. Januar 1925. – Nach dem Erscheinen von Fred Hildenbrandts Notiz verteidigte Paul Cassirer sich im »Berliner Tageblatt« vom 3. Februar (Jg. 54, Nr. 57 [Abend-Ausgabe]) gegen die von Else Lasker-Schüler in »Ich räume auf!« erhobenen Vorwürfe. Am 14. Februar erschien dann im »Berliner Tageblatt« (Jg. 54, Nr. 77 [Abend-Ausgabe]) eine Erklärung des Rechtsanwalts Fritz Kalischer, der im Namen Else Lasker-Schülers, die eine kurze Vorbemerkung beisteuerte, die Position der Dichterin verteidigte. Cassirer reagierte darauf noch einmal mit einem Beitrag im »Berliner Tageblatt« vom 19. Februar (Jg. 54, Nr. 85 [Abend-Ausgabe]).

Wäscher, Aribert: Else Lasker-Schülers Anklageschrift. In: Die Weltbühne (Charlottenburg). Jg. 21, Erstes Halbjahr, Nr. 6 vom 10. Februar 1925. S. 216 f.

[Anonym:] [»Ich räume auf.«] In: Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. Jg. 69, Nr. 109 (Abendblatt) vom 10. Februar 1925. S. 2. – Hinweis auf das Erscheinen der Schrift mit kurzem Textauszug.

Martens, Kurt: Autoren-Beschwerden. In: Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel. Jg. 92, Nr. 58 vom 10. März 1925. S. 4111.

Schacht, Roland: Dichter und Verleger. In: Das Blaue Heft. Jg. 6, Nr. 12 vom 15. März 1925. S. 338–341.

Rost, Nico: Else Lasker-Schüler. In: Den gulden winckel (Baarn). Jg. 24, Nr. 4 vom 20. April 1925. S. 85 f. (»Duitsche letteren«). – »[...] Haar brochure is zeker een dokument van waarde. Ze neemt in het oeuvre der dichteres een geheel eigen plaats in en is er een onafscheidelijk deel van. Het is geen zakelijke brochure die cijfers en feiten brengt – een aanklacht zoo fel en hartstochtelijk als zeker nog zelden door een dichter werd geschreven. Else Lasker-Schüler is ook hier ›der Prinz von Theben‹ gebleven, die zich niet stoort aan de uitvluchten harer uitgevers. Ook hier zijn haar woorden van een kleurige pracht. / [...] / Men kan over het nut van deze brochure van meening verschillen – sceptisch gestemd zijn over den uitslag van dezen aanval. Degene die zoo denkt heeft ongetwijfeld gelijk. Op deze wijze – in den vorm van een individueele lyrische aanklacht (die bovendien in dit geval nog zeer subjectief getint is) zal de literator niets bereiken. Langs dezen weg kan zijn sociale onafhankelijkheid niet verkregen worden, zullen ook uitgevers, zooals Else Lasker-Schüler deze op haar weg ontmoette, niet verslagen worden. Men moet anders te werk gaan – gemeenschappelijk een andere strijdmethode toepassen. Ondertusschen is hier een vrouw, een dichteres – de grootste die Duitschland bezit – die wee roept over deze farizeërs en schriftgeleerden, en dreigend als een profetes haar vijanden ter verantwoording roept. / Al zullen misschien deze vijanden met cijfers en feiten antwoorden, en – voor ditmaal – kunnen aantoonen dat de literator ongelijk had, zoo voeltde geen die dezen kreet vernomen heeft, dat hier nog andere rechten geëischt worden; dat het onrecht den dichter aangedaan, niet alleen met eenige Marken is goed te maken.«

Westheim, Paul: Ein Autor sucht sechs Personen. In: Das Kunstblatt (Potsdam). Jg. 9 (1925), H. 6 [Juni]. S. 164.

[Anonym:] Lasker-Schüler, Else: Ich räume auf! In: Der Zwiebelfisch (München). Jg. 18 (1925), H. 1/2. S. 58.

Herrmann (Neiße) [Herrmann-Neiße], Max: »Ich räume auf«. In: Die Lebenden. Flugblätter (Berlin). Blatt 8 (1925).

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Die Wupper. Schauspiel in 5 Aufzügen. Berlin: Selbstverlag von Else Lasker-Schüler [1927]. – Am 20. Oktober 1927 erschien in der »Vossischen Zeitung« (Berlin) (Nr. 496 [Morgen-Ausgabe], 1. Beilage) folgende Anzeige: »›Die Wupper‹ / ist in der Buchausgabe von Else Lasker-Schüler postlagernd Berlin W 50. gegen Voreinsendung des Betrages von M. 2.–, die Broschüre ›Ich räume auf‹ für M. 1.– zu beziehen.«

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Arthur Aronymus und seine Väter (aus meines geliebten Vaters Kinderjahren). (Maschinenschriftliches Bühnenmanuskript.) Berlin: S. Fischer, 1932. – Das Schauspiel erschien im Frühjahr 1932. Noch von Berlin aus bemühte Else Lasker-Schüler sich, unter anderem Louise Dumont, Gustav Hartung, Leopold Jessner und Max Reinhardt für eine Aufführung ihres neuen Stückes zu gewinnen: Louise Dumont starb 1932, Hartung, Jessner und Reinhardt blieb eine Inszenierung aus politischen Gründen versagt. In Palästina veranstaltete Else Lasker-Schüler mehrfach Lesungen aus »Arthur Aronymus und seine Väter«. Auf der Rückseite eines Briefes von Hermann Struck vom 26. April 1934 an Else Lasker-Schüler in Jerusalem (The National Library of Israel [Jerusalem], Arc. Ms. Var. 501 [Else Lasker-Schüler-Archiv] [5:278]) steht ein kurzer Text für eine Einführung (nicht in Bd. 4 [2001] der »Werke und Briefe«): »Ich möchte Ihnen liebe Zuhörer aus meinem neuen Schauspiel Arthur Aronymus paar Bilder vorlesen. / Arthur Aronymus war mein 11jähriger ungezogener Papa – und das Schauspiel spielt im großen Gutshause seiner Eltern die mit meinem Papa zugerechnet 23 Kinder besaßen. Das Schauspiel spielt so um 1800 in Hexengäsecke Westfalen zur Biedermayerzeit. Damals wurden dort noch ›Hexen‹ verbrannt u. eingemauert und namentlich stellte man den Juden nach.«

Brion, Marcel: Une Pièce d’Else Lasker Schuler. In: Les Nouvelles Littéraires (Paris). Jg. 11, Nr. 498 vom 30. April 1932. S. 6 (»L’Actualité Littéraire à l’Étranger«).

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Konzert. Berlin: Rowohlt, 1932. – Textauszüge (zum Erscheinen des Buches): Else Lasker-Schüler: Bücher sind wie Städte. In: Neue Leipziger Zeitung. Nr. 105 vom 14. April 1932 (Anfang des Beitrags »Stadt, Buch und Läden«); Else Lasker-Schüler: Versöhnungstag. In: Israelitisches Familienblatt (Hamburg). Jg. 34, Nr. 28 vom 14. Juli 1932. S. 12 (Textauszug aus »Der Versöhnungstag«); Den gulden winckel (Amsterdam). Jg. 31, Nr. 369 vom September 1932. S. 163 (»Snipper«) und Nr. 371 vom November 1932. S. 211 (»Snipper«) (zwei Textauszüge aus »Stadt, Buch und Läden«). – Im »Simplicissimus« (München) vom 21. August 1932 (Jg. 37, Nr. 21. S. 246) wird in der Rubrik »Büchereinlauf« auf das Erscheinen von »Konzert« hingewiesen.

K[orrodi], E[duard]: Neue Bücher. »Beschwerdebuch« von Annette Kolb. »Konzert« von Else Lasker-Schüler. In: Neue Zürcher Zeitung. Jg. 153, Nr. 1154 (Abendausgabe) vom 20. Juni 1932, Blatt 7.

Berend, Alice: Else Lasker-Schülers »Konzert«. In: Berliner Tageblatt. Jg. 61, Nr. 291 (Abend-Ausgabe) vom 21. Juni 1932.

Glück, Franz: Else Lasker-Schüler: »Konzert«. In: Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. Jg. 76, Nr. 458–459 (Erstes Morgenblatt) vom 22. Juni 1932. S. 3.

L. W.: Zwei Frauenbücher. In: Deutsche Zeitung Bohemia (Prag). Jg. 105, Nr. 151 vom 26. Juni 1932. S. 15 (»Neue Bücher«). – Über »Konzert« und Annette Kolbs »Beschwerdebuch«.

Jacob-Loewenson, Alice: »Konzert«. Ein neues Buch von Else Lasker-Schüler. In: Jüdische Rundschau (Berlin). Jg. 37, Nr. 52 vom 1. Juli 1932. S. 248. – Der Beitrag erschien auch in der »Jüdischen Presszentrale Zürich« vom 12. August 1932.

Hamecher, Peter: Konzert. Dichtungen von Else Lasker-Schüler. In: Berliner Börsen-Zeitung. Jg. 78, Nr. 343 (Morgenausgabe) vom 24. Juli 1932, Literatur-Beilage »Kritische Gänge« Nr. 30. S. 8.

Leppin, Paul: Die Lasker-Schüler. In: Prager Presse. Jg. 12, Nr. 201 vom 24. Juli 1932. S. 9 (»Kulturchronik«).

Pankok, Hulda: Konzert eines Lebens. In: Der Mittag (Düsseldorf). Jg. 13, Nr. 174 vom 27. Juli 1932, [Beilage:] Das geistige Leben.

Faktor, Emil: Else Lasker-Schülers »Konzert«. In: Berliner Börsen-Courier. Jg. 64, Nr. 368 (Abend-Ausgabe) vom 9. August 1932. S. 2.

Jacob-Loewenson, Alice: »Konzert«, ein neues Buch von Else Lasker-Schüler. In: Jüdische Presszentrale Zürich. Jg. 15, Nr. 707 vom 12. August 1932. S. 11. – Der Beitrag war zuvor in der »Jüdischen Rundschau« vom 1. Juli 1932 erschienen.

Rychner, Max: Else Lasker-Schüler: Konzert. / Ernst Rowohlt, Berlin. In: Kölnische Zeitung. Nr. 441 (Erste Sonntags-Ausgabe) vom 14. August 1932, Beilage »Die Literatur« Nr. 33.

Kayser, Rudolf: Zwei Frauenbücher. In: Die neue Rundschau (Berlin). Jg. 43, Bd. 2, Nr. 9 vom September 1932. S. 426 f. (»Anmerkungen«). – Über »Konzert« und Annette Kolbs »Beschwerdebuch«.

Schneider, Camille: La Poésie Allemande. In: Revue Germanique (Paris). Jg. 23, Nr. 4 von Oktober–Dezember 1932. S. 343–365 (»Revue Annuelle«). – S. 360 f. über »Konzert«.

Fritsche, Herbert: Zwei Dichterinnen. In: Der weiße Rabe (Berlin). Nr. 1 vom 15. Oktober 1932. S. 7. – Über »Konzert« und Gerda von Belows Buch »Der heilige Tierkreis«.

The Times Literary Supplement (London). Jg. 31, Nr. 1604 vom 27. Oktober 1932. S. 790 (Rubrik »New Foreign Books«).

Brion, Marcel: Else Lasker-Schüler. In: Les Nouvelles Littéraires (Paris). Jg. 11, Nr. 529 vom 3. Dezember 1932. S. 6 (»L’Actualité Littéraire à l’Étranger«).

H. K.: Else Lasker-Schüler: »Konzert« und »Arthur Aronymus, die Geschichte meines Vaters«. In: Blätter des jüdischen Frauenbundes für Frauenarbeit und Frauenbewegung (Berlin). Jg. 9, Nr. 1 vom Januar 1933. S. 11.

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Arthur Aronymus. Die Geschichte meines Vaters. Berlin: Rowohlt, 1932. – Textauszüge (zum Erscheinen des Buches), beide mit dem Titel »Arthur Aronymus«: Israelitisches Familienblatt (Hamburg). Jg. 34, Nr. 43 vom 27. Oktober 1932. S. 12; Blätter des jüdischen Frauenbundes für Frauenarbeit und Frauenbewegung (Berlin). Jg. 9, Nr. 1 vom Januar 1933. S. 8.

J[acobs], M[onty]: Else Lasker-Schüler: »Arthur Aronymus«. In: Vossischen Zeitung (Berlin). Nr. 545 (Morgen-Ausgabe) vom 13. November 1932, [Beilage:] Literarische Umschau Nr. 46.

[Anonym:] E. Lasker-Schüler: »Arthur Aronymus«. In: Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. Jg. 77, Nr. 852 (Zweites Morgenblatt) vom 13. November 1932. S. 5 (Literaturblatt, Rubrik »Bücher der Woche«). – »Wenn ich diese gut 70 Seiten lese, höre ich die klingelnde und murmelnde, die tosende und säuselnde Stimme, sehe ich die liebenden und drohenden Augen, die Augen der Dichterin, aus denen es wie Feuer schlägt, wenn sie erzählt. Unheimlich und beseligend. Das kann nie die Wirkung von Literatur sein: es ist, wie viele wissen, die Wirkung großer Kunst!«

[Anonym:] Else Lasker-Schüler: Arthur Aronymus, Die Geschichte meines Vaters. In: Jüdische Presszentrale Zürich. Jg. 15, Nr. 721 vom 18. November 1932. S. 11 f. (»Das Blatt der jüdischen Frau«). – »Die Wurzeln dieser Prosadichtung sind westfälisches Bauerntum, katholische Mystik und jüdische Tradition. Blutige Vergangenheit ragt hinein in eine auf Versöhnung gestimmte Gegenwart. Bischof und Rabbi sind einer beim anderen zu Tische. Christliche Weihnacht und jüdisches Passahfest werden mit der gleichen Ehrfurcht und der gleichen Kunst dargestellt. Wie sich die wunderlichen Begebenheiten um die Gestalt des Vaters der Dichterin, ›meines kleinen Papas‹, ranken, daran wird ein wirkliches Kind und ein wahrer Weiser gleiche Freude haben. Wie hier aus Kindlichkeit und wissender Menschenliebe tiefere Bedeutung erwächst, das ist jenseits alles Könnens Gottesgeschenk.«

Engel, Fritz: Else Lasker-Schüler. In: C. V.-Zeitung (Berlin). Jg. 11, Nr. 48 vom 25. November 1932. S. 485 f.

[Anonym:] Else Lasker-Schüler. In: Berliner Tageblatt. Jg. 61, Nr. 587 (Sonntags-Ausgabe) vom 11. Dezember 1932, 6. Beiblatt: Weihnachts-Bücher.

Badt-Strauß, Bertha: Else Lasker-Schüler: Arthur Aronymus. Die Geschichte meines Vaters. In: Jüdische Rundschau (Berlin). Jg. 37, Nr. 100 vom 16. Dezember 1932. S. 489.

Muckermann, Friedrich: Auf der Gralwarte. In: Der Gral. Monatsschrift für Dichtung und Leben. Jg. 27 (1932/33). S. 347–358. – S. 354 f. über »Arthur Aronymus. Die Geschichte meines Vaters«.

Weltmann, Lutz: Jüdischer Geist? Anmerkung zu zwei Büchern (Lasker-Schüler, Arthur Aronymus und Rudolf Kayser, Spinoza). In: Bayerische Israelitische Gemeindezeitung (München). Jg. 9, Nr. 1 vom 1. Januar 1933. S. 5 f.

H. K.: Else Lasker-Schüler: »Konzert« und »Arthur Aronymus, die Geschichte meines Vaters«. In: Blätter des jüdischen Frauenbundes für Frauenarbeit und Frauenbewegung (Berlin). Jg. 9, Nr. 1 vom Januar 1933. S. 11.

Elkan, R.: Else Lasker-Schüler: Arthur Aronymus. Die Geschichte meines Vaters. – Ernst Rowohlt Verlag, Berlin. In: La Tribune Juive (Strasbourg). Jg. 15, Nr. 2 vom 13. Januar 1933. S. 21 f. (»Les Livres«).

Mazzucchetti, Lavinia: Else Lasker-Schüler, Arthur Aronymus. Die Geschichte meines Vaters. In: Leonardo (Firenze). Jg. 4, Nr. 1 vom Januar 1933. S. 44 f.

Lo. Rd.: Else Lasker-Schüler, Arthur Aronymus, die Geschichte meines Vaters. E. Rowohlt-Verlag, Berlin. In: Israelitisches Wochenblatt für die Schweiz (Zürich). Jg. 33, Nr. 21 vom 26. Mai 1933. S. 34. – Kurzbesprechung: »Die kleine Prosadichtung, die Else Lasker-Schüler der Fülle ihrer Erinnerungen aus dem Leben in Westfalen entnimmt, passt mit ihrem friedlichen Nebeneinander von Menschen und Religionen nur schlecht in unsere Zeit, die dieses beschauliche Zusammenleben zum grössten Teil verloren hat. Die Wurzeln der Erzählung sind westfälisches Bauerntum, katholische Mystik und jüdische Tradition. Blutige Vergangenheit der Verfolgungen ragt hinein in eine geruhsame, in ihrer Gesättigtheit auf Versöhnung gestimmte nun auch schon wieder der Vergangenheit angehörende Zeit, in der Rabbi und Bischof einer beim andern zu Tische sind. Wunderliche Begebenheiten ranken sich um die Person des ›kleinen Papas‹ der Dichterin, in dessen Kindheit die Geschichte spielt. Damals war es möglich, dass die Dichterin sagen konnte, ›mit einem bischen Liebe geht es schon, dass Jude und Christ ihr Brot gemeinsam in Eintracht brechen‹, es müsste heute wieder oder noch möglich sein, wenn nicht die Liebe nur zum eigenen Volk gepredigt wird und nur in Verbindung mit gezüchtetem Hass denkbar ist. Nehmen wir dies reizvolle Dokument edler Menschlichkeit dankbar in uns auf.«

Gottlieb, A.: Else Lasker-Schüler: Arthur Aronymus. (Rohwolt-Verlag, Berlin). In: Cahiers Juifs (Alexandria und Paris). Jg. 1, Nr. 4 vom Juli 1933. S. 94.

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Das Hebräerland. Zürich: Oprecht, 1937. – Vorabdrucke (alle mit dem Titel »Das Hebräerland«): Pariser Tageblatt. Jg. 4, Nr. 836 vom 27. März 1936. S. 6; Jüdische Presszentrale Zürich. Jg. 19, Nr. 914 vom 23. Oktober 1936. S. 3 f.; Jüdische Presszentrale Zürich. Jg. 19, Nr. 920 vom 4. Dezember 1936. S. 5 f.; Jüdische Presszentrale Zürich. Jg. 19, Nr. 921 vom 11. Dezember 1936. S. 9 f.; Die neue Welt (Wien). Jg. 10, Nr. 604 vom 30. Oktober 1936. S. 6; Pariser Tageszeitung. Jg. 1, Nr. 155 vom 13. November 1936. S. 6. – In »Het Vaderland« (’s-Gravenhage) (Jg. 68) vom 10. Februar 1937 (Avondblad C. S. 2) und in der »Jüdischen Presszentrale Zürich« vom 19. Februar 1937 (Jg. 20, Nr. 930. S. 8) wird das Buch mit dem Untertitel »Eindrücke einer Dichterin auf einer Reise durch Palästina« angekündigt. In einer Verlagsanzeige, die im »Israelitischen Wochenblatt für die Schweiz« (Zürich) (Jg. 37, Nr. 12 vom 19. März 1937. S. 2) erschienen ist, steht folgende Charakterisierung: »Die bedeutende Dichterin schildert in diesem Buch ihr geistiges und künstlerisches Erlebnis Palästinas.« – Textauszüge (zum Erscheinen des Buches): Else Lasker-Schüler: An der Klagemauer. In: La Tribune Juive (Paris et Strasbourg). Jg. 19, Nr. 16 vom 16. April 1937. S. 244; Statt einer Buchbesprechung. Aus Else Lasker-Schüler »Das Hebräerland« Verl. Oprecht Zürich. In: Mitteilungsblatt der Hitachduth Olej Germania (Tel Aviv). [Jg. 1] (1937), Mai II. S. 11; Else Lasker-Schüler: Spaziergang im Hebräerland. In: Jüdische Revue (Mukačevo). Jg. 2, Nr. 6 vom Juni 1937. S. 369–372.

[Anonym:] Das Hebräerland. Else Lasker-Schülers Palästinabuch erschienen. In: Israelitisches Wochenblatt für die Schweiz (Zürich). Jg. 37, Nr. 16 vom 16. April 1937. S. 24. – Kurzbesprechung mit Textauszug: »Else Laskers Palästinabuch ist soeben bei Oprecht in Zürich erschienen; wir zitieren zwei erste Lesefrüchte. Die Besprechung folgt. Möge das prachtvolle Werk viele Leser finden! Es ist ein Geschenkwerk allerersten Ranges.« Zuvor war am 19. März im »Israelitischen Wochenblatt« (Nr. 12. S. 2) eine Verlagsanzeige erschienen: »Die bedeutende Dichterin schildert in diesem Buch ihr geistiges und künstlerisches Erlebnis Palästinas.«

[Anonym:] Else Lasker-Schülers neuestes Werk »Das Hebräerland« erschienen. In: Jüdische Presszentrale Zürich. Jg. 20, Nr. 938 vom 23. April 1937. S. 11 (»Das Blatt der jüdischen Frau«). – »[…] Wir erleben in diesem meisterhaft geschriebenen Buch wiederum die große Dichterin Else Lasker-Schüler, die mit dichterischen Augen das jüdische Land Palästina schaut. Wer mit ihr in diesem Buche die Reise durch das Hebräerland mitmacht, wer mit ihr durch die Straßen Jerusalems pilgert, in Tel-Aviv das Meer rauschen hört, in Haifa und Bethlehem weilt, um immer wieder mit ihr zurückzukehren nach Rehavia, der kleinen jüdischen Kolonie, der erlebt nicht nur Palästina, der sieht mit seltsam offenen Augen die Geschichte des Landes von Anbeginn bis in die Zukunft. […] / Acht Zeichnungen von der Hand der Dichterin schmücken das Buch, das in jedem Sinne des Wortes ein gutes Buch ist, denn es gibt der Welt den Hauch des gütigen Gottes. / Ohne Übertreibung kann dieses Werk als eines der besten Palästinabücher bezeichnet werden, die wir überhaupt besitzen, und es ist zu hoffen, daß es in jüdischen wie nichtjüdischen Kreisen die voll verdiente Beachtung finde.«

B. Br.: Neue Bücher. In: Neuer Vorwärts (Karlsbad). Nr. 203 vom 2. Mai 1937, Beilage. – Zum »Hebräerland« merkt der Rezensent an: »Else Lasker-Schüler kennt Palästina nicht nur wie ihre deutsche Heimat, sondern weiß es so zu schildern, daß sensiblen Lesern zumute sein mag, als würden sie an der Hand durch zauberisches Land geführt. So in dem Buche ›Das Hebräerland‹ (Verlag Oprecht). Sie sieht das alte, neue Land lyrisch-idyllisch, und wir wünschten, daß alle, die dort schwer mit harter Scholle ringen müssen, in so gehobener Stimmung atmeten, wie die Autorin der Hebräischen Gedichte, wenn sie Jerusalem sieht, ›die auserwählte Braut Gottes …‹ Der Drang zur Idyllisierung (und Verniedlichung) der Dinge ist in der Dichterin stärker geworden. Aus ihrer Feder rauscht ein frommes Gottesbewußtsein, das immer wieder jedes realistische Bild durchbricht. Der Palästinafahrer wird vielleicht trotzdem finden, daß diese Reiseaufzeichnungen manchen Stimmungen und Farben des Landes besser gerecht werden, als realistischere Berichte. Mag sein. Trotzdem wird man dem Buche kein Unrecht tun, wenn man es zu denen rechnet, die aus rauher Wirklichkeit gütige Illusionen zaubern. Untertitel: Wie das fromme Herz einer jüdischen Lyrikerin das Land ihrer Väter erlebt. Acht Zeichnungen der Dichterin schmücken das Buch.«

-y.: »Das Hebräerland«. Else Lasker-Schülers Gabe zum Muttertag. In: Israelitisches Wochenblatt für die Schweiz (Zürich). Jg. 37, Nr. 19 vom 7. Mai 1937. S. 3 f.

Sahl, Hans: Reise ins gelobte Land. In: Das Neue Tage-Buch (Paris und Amsterdam). Jg. 5, H. 19 vom 8. Mai 1937. S. 454 f. – Sahl schreibt: »Es ist ein biblischer Reisebericht, ein sehendes und ein seherisches Buch, voll von Gesichten und Visionen, die über die eigene Kindheit im Wuppertal hinaus in die Kindheitstage eines alten Volkes führen, in die Tage Davids, Salomos und Esthers. Das moderne und das historische Palästina, das Land der Propheten und der Könige und das Land der Chaluzim, der Pioniere werden eins in der hymnisch-ergriffenen Sprache dieses Buches. Else Lasker-Schüler schreibt nicht, sie singt, sie psalmodiert. In ihr lebt die Melodie des Hohen Liedes fort, die Musik der Klagelieder und der monotone Singsang der Kameltreiber in der Wüste.« – Zitat aus Sahls Besprechung in einer Verlagsanzeige, die am 13. Mai 1937 in »Die neue Weltbühne« (Prag, Zürich, Paris) (Jg. 33, Nr. 20. S. 634) erschien.

Bührer, Jakob: Zwei Bücher der Sinnenfreude. In: Volksrecht (Zürich). Jg. 40, Nr. 106 (Samstag-Ausgabe) vom 8. Mai 1937, [Beilage:] Der Sonntag. Jg. 13, Nr. 18. – Besprechung der beiden Bücher »Ziele der Arbeiterbildung« von Emil Blum und »Minestra« von Jakob Flachs. Am Schluß schreibt Jakob Bührer über »Das Hebräerland«: »Es ist das sinnenfrohe Buch einer Jüdin auf ihr gelobtes Land. Doppelt willkommen heute, weil es im besten Sinne jüdisch ist, und wieder aufs neue beweist, wieviel echte Gemütstiefe, wieviel naive ursprüngliche Freude diesem Volk innewohnt. Frägt man sich aber, was macht den Reiz dieses poetischen Reisebuches aus, so macht man die (nur politisch verwunderliche) Entdeckung, daß neben dem typisch Jüdischen es eben die allgemein menschliche Fähigkeit ist, sich an die Dinge hinzugeben, sie in sich aufzunehmen, was sie ausstrahlen, Empfindung werden zu lassen, so daß sie zum inneren Erlebnis werden.«

Ben-Chorin, Schalom: Brief an eine Dichterin. In: Jüdische Rundschau (Berlin). Jg. 42, Nr. 38/39 vom 14. Mai 1937. S. 6. – Gekürzt erschien der Beitrag auch in der »Jüdischen Presszentrale Zürich« vom 21. Mai 1937.

Ben-Chorin, Schalom: Brief an die Dichterin Else Lasker-Schüler. Zum Erscheinen ihres Buches »Das Hebräerland.« In: Jüdische Presszentrale Zürich. Jg. 20, Nr. 942 vom 21. Mai 1937. S. 10. – Gekürzter Nachdruck eines Beitrags aus der »Jüdischen Rundschau« vom 14. Mai 1937.

Leppin, Paul: Das Palästinabuch der Lasker-Schüler. In: Prager Presse. Jg. 17, Nr. 154 vom 6. Juni 1937, [Beilage:] Die Welt am Sonntag. S. 3. – Leppin schreibt: »Das neue Buch der Lasker-Schüler werden auch Nichtjuden mit Ehrerbietung und Ergriffenheit lesen. – ›Überall ist das Paradies.‹ – ›Gott schuf nur Paradies, das sich verfinsterte am Nachlassen der – Liebe.‹ – Solche Sprüche leuchten wie Edelsteine in der laxen Gelöstheit einer Beschreibung, die am Vorhof des Himmels endet. Der Elfenbeinglanz der hebräischen Balladen funkelt zwischen Zwiegesprächen mit dem Schöpfer. Und die Bilder, mit denen die Dichterin eigenhändig den Text geschmückt hat, Chassidimpriester, Halbmonde, Schläfensterne und Kostbarkeiten geben Kunde von einer Welt, die, von Ewigkeit überflammt, auch mütterlich irdisch ist.«

S. [d. i. Carl Seelig]: Ein buntes Reisebuch. In: Tages-Anzeiger (Zürich). Jg. 45, Nr. 146 vom 25. Juni 1937 (»Literarische Chronik«). – »[…] Zur Pädagogie, gesteht sie, habe sie nicht das geringste Talent und, fügen wir bei, auch nicht zu einer regulären Reisebeschreibung. Dennoch halten wir ihr ›Hebräerland‹, das von Dr. Emil Oprecht in Zürich verlegt wurde, für eines der bedeutendsten und schönsten, ja wohl auch richtigsten Bücher, die über Palästina erschienen sind, denn mit der schlafwandlerischen Sicherheit des Künstlers trifft es die bunte Atmosphäre des Orients, die Demut, Genügsamkeit und Hingabe seiner Bewohner und den Himmel, der sich darüber spannt – einen Himmel so voll Glauben und biblischer Süße, daß man darnach Heimweh bekommen kann. / […] / Jerusalem, Gethsemane, Rehavia, Tel-Aviv, das Schiff, Ägypten: sie nehmen durch Else Lasker-Schüler, alias Prinz Jussuf, Form und Töne an, und über sie hinweg schweift sie zurück in die Jugend, ohne bitteren Ausfall gegen Deutschland, das sie verstoßen hat, und dankbar gedenkt sie auch der Schweiz, in der sie nun lebt. […] Else Lasker-Schüler, die an der Hand des Glaubens auf die Reise gegangen ist, hat uns eine Psalmodie geschenkt, die wohl wert ist, gelesen zu werden. Sie, die uns von ihrer Mutter das beherzigenswerte Wort überliefert: Zuviel beten, mit Gebeten Gott belästigen, sei eine Rücksichtslosigkeit, mutet den Genießern des ›Hebräerlandes‹ nicht zu viel Entrückung zu. Immer wieder kollert sie übermütig auf die Erde.«

E.: Das Hebräerland. Von Else Lasker-Schüler. In: Palästina (Wien). Jg. 20, Nr. 7 vom Juli 1937. S. 386.

Semuel: Else Lasker-Schüler: Das Hebräerland. Verlag Oprecht, Zürich. In: Židov (Zagreb). Jg. 21, Nr. 27 vom 2. Juli 1937. S. 4.

Glaeser, Ernst: Hebräerland. In: Die Weltwoche (Zürich). Jg. 5, Nr. 191 vom 9. Juli 1937. S. 10 (»Das Buch«). – Glaeser schreibt: »Das Herz der Dichterin Else Lasker-Schüler lebte immer im Morgenland. Es war, als geschähe in ihren melodiösen Strophen ein traumhaftes Rückerinnern, weit über den Bogen der abendländischen Geschichte, bis in die Zeit vor der Zerstreuung. Hinter dem Wolkengebirge der Jahrtausende tauchten die zarten Silhouetten eines Volkes auf, das noch im Glanz und im Zauber einer fruchtbaren Heimat lebte. / […] / Aus der Reinheit ihrer ahistorischen Schau ist Else Lasker-Schüler zu der Melodie eines Volkes geworden, das heute zwar zerstreut ist, dennoch einmal in sich war, zugewendet den Ernten und den Früchten seiner Felder. Zwei Jahrtausende nach seinem Zerfall hat das Judentum die Dichterin seiner Landschaft gefunden, seiner längst entschwundenen bäuerlichen Atmosphäre, seines Bodens und seines urtümlichen Blutes. / […] / Palästina ist das Land Orplid dieser jüdischen Romantikerin, es ist das Klima ihrer Seele, die nach zweitausend Jahren endlich wieder auf väterliche Dächer blickt. In Else Lasker-Schüler ist wirklich Volk, das heimkehrt, sei es auch nur in der Illusion. Hier klingt eine hymnische Irrealität über einem verdammt realpolitischem Boden.«

E. K.: Else Lasker-Schüler: Das Hebräerland. In: Der Bund (Bern). Jg. 88, Nr. 324 (Abend-Ausgabe) vom 15. Juli 1937. S. 5 (»Die Bücherschau«). – Darin heißt es: »›Das Hebräerland‹ hat keinen Plan, keine architektonische Gliederung, kaum eine zeitliche Abfolge. Es ist eine Sternenkrone, ein Diadem von Einzelheiten. Was verschlägt es, dass die Dichterin mit Grammatik und Syntax zuweilen auf einem eigenwillig gespannten Fusse lebt? Sie beschenkt den staunenden und beglückten Leser aus der wilden und grossartigen Weiträumigkeit ihres Herzens mit unvergesslich haftenden Bildern und Vergleichen, die über jede Seite ihres Buches verschwenderisch hingestreut sind.«

W. V.: »Das Hebräerland«. In: Neue Zürcher Zeitung. Jg. 158, Nr. 1284 (Morgenausgabe) vom 16. Juli 1937, Blatt 2. – Darin heißt es: »Von je lebte sie im Lande des Maliks. So füllt ihr geheimes Suchen und Finden von Bestätigungen ihr Buch mit einer hymnischen Freude. Im Grunde geht sie gar nicht in das Land ihrer Väter, sondern sie betritt ihr eigenes Märchenreich, in dem jeder Rabbi eine Art Wunderrabbi ist, in dem selbst die für Geld lamentierenden Bettler an der Klagemauer verklärt erscheinen, denn sie ›verhelfen den Besuchern – Gutes tun‹.«

[Anonym:] »Das Hebräerland«. Indrukken en schetsen van Else Lasker-Schüler (Oprecht Verlag-Zürich). In: De Telegraaf (Amsterdam). Jg. 45, Nr. 16823 vom 20. Juli 1937, Blatt 3. S. 6 (»Over Boeken«).

-th-: Else Lasker-Schüler. Das Hebräerland. Verlag Oprecht, Zürich. In: Basler Nachrichten. Jg. 93, Nr. 221 vom 14./15. August 1937, [Beilage:] Literaturblatt der Basler Nachrichten Nr. 32.

Steinfeld, Justin: Hebräerland, Else Lasker-Schüler und der Duce. In: Das Wort. Literarische Monatsschrift (Moskau). Jg. 2, H. 9 vom September 1937. S. 68–72.

[Anonym:] Met een Dichteres in Palestina. In: Haagsche Post (Den Haag) vom 4. September 1937. S. 29.

W. V.: Tino von Bagdad und »Das Hebräerland«. In: National-Zeitung (Basel). Jg. 95, Nr. 409 (Sonntags-Ausgabe) vom 5. September 1937, Bücherseite der National-Zeitung. – Darin heißt es: »Nun erst ist sie da gewesen, eine Reise nach Palästina, die ihr Freunde ermöglichen, denn sie selbst ist ihr ganzes, nun mehr als 60jähriges Leben lang arm und unstet geblieben, wird zur Gelegenheit, Märchen und Wirklichkeit einander zu vergleichen. Es wird, wie nicht anders zu erwarten – ein Gedicht, ein Gedicht in Prosa, sie selbst nennt es beiläufig eine ›Psalmodie‹, aber es ist mehr, es ist nach langen Jahren der Heimatlosigkeit und Verwirrung das reifste und gehaltreichste Buch der jüdischen Dichterin, die es über den Rahmen ihres Palästina-Berichtes hinaus zu einem Memoirenwerk macht ihres Märchenlebens.«

Glück, Franz: Else Lasker-Schüler. In: Wiener Zeitung. Jg. 234, Nr. 266 vom 26. September 1937, Sonntagsbeilage. S. 2 f.

Brion, Marcel: Else Lasker-Schüler et la Féerie de Jerusalem. Un Poète du Temps et de L’Espace. In: Les Nouvelles Littéraires (Paris). Nr. 782 vom 9. Oktober 1937. – Brion schreibt: »›Das Hebräerland‹ conserve la même vertu poétique que les anciens livres d’Else Lasker-Schüler, mais la nostalgie y est remplacée par l’exaltation joyeuse de la réalisation des désirs. Il y a beaucoup de choses mystérieuses dans la vie d’Else Lasker-Schüler; depuis le jour où une certaine petite fille brune et maigre avec de grands yeux ténébreux s’est échappée de chez ses parents, le vaste univers l’a enroulée dans ses panoramas multicolores. On dirait qu’elle a vécu toute sa vie, et plusieurs vies, en Orient, et pourtant elle était là, à Berlin, à Paris, à Zurich. Je me rappelle une de nos recontres sur la rive gauche, avec ce charmant Adalbert von Maltsahn, et l’on était surpris de la voir là, et de penser qu’en même temps elle était peut-être Yussuf prince de Thèbes dans son palais des Mille et une Nuits, on un jaguar bleu dans quelle fantastique forêt de verre et de plume. Et elle était plus mystérieuse encore d’apparaître si simple, si présente … / Dans »Das Hebräerland«, elle est toute présence, toute simplicité. Comme un vagabond qui a définitivement trouvé son port, elle s’enchante de tout, elle se penche sur les enfants, elle soupèse les fruits dans les colonies agricoles. Et puis Jérusalem est là, qui la pénètre de son antiquité sacrée. Elle perçoit l’actualité du divin. Elle ne peut plus s’en déprendre, et ce Dieu, qui lui est aussi familier, roule pourtant des tonnerres lointains devant lesquels elle baisse la tête.«

B[lum], K[lara]: Else Lasker-Schüler: Das Hebräerland. In: Internationale Literatur. Deutsche Blätter (Moskau). Jg. 8, H. 4 vom April 1938. S. 122 f. – Klara Blum beklagt vor allem die politische Naivität, mit der Else Lasker-Schüler ihr »Hebräerland« verfaßt habe. An deren Begeisterung für Mussolini anknüpfend, schreibt sie: »Jedes Kind in Palästina weiß, daß er bezahlte Hetzer im Lande hat, die sich bemühen, die berechtigte nationale Unzufriedenheit der Araber in das schmutzige Fahrwasser des Faschismus zu lenken, die sich das traurige Paradoxon zum Ziele setzen, aus einem semitischen Volke ein Volk von Antisemiten zu machen.«

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Mein blaues Klavier. Neue Gedichte. Jerusalem: Jerusalem Press Ltd., 1943. – Digitalisierte Ausgabe (Faksimile): Deutsche Nationalbibliothek Leipzig und Frankfurt am Main.

Franz Goldstein: An der literarischen Front im neuen Palästina. In: Aufbau (New York). Jg. 9, Nr. 33 vom 13. August 1943. S. 9. – Goldstein kündigt das Erscheinen von »Mein blaues Klavier« an und charakterisiert das Buch als »Wunder von apollinischer Schönheit, seraphisch schimmernd, Sphärenklänge.« Weiter heißt es: »Der Band enthält außerdem ›Huldigungen‹ in epigrammatischer Form an Martin Buber, Ernst Simon (Professoren der Hebräischen Universität Jerusalem), Franz Goldstein (Frango), Kurt Wilhelm, Gershon Swet.« Der Text, der im Nachlaß Else Lasker-Schülers erhalten ist (gedruckt in Bd. 4.1 [2001] [S. 503–506] der »Werke und Briefe«), wurde nicht in »Mein blaues Klavier« aufgenommen.

Frango [d. i. Franz Goldstein]: Else Lasker-Schüler: Mein blaues Klavier. In: Jedioth Chadaschoth. Neuste Nachrichten (Tel Aviv). Jg. 7, Nr. 1976 vom 31. August 1943.

Diogenes: Men and Things. In: The Palestine Post (Jerusalem). Jg. 18, Nr. 5272 vom 1. September 1943. S. 4. – Hinweis auf das Erscheinen von »Mein blaues Klavier«: »If the United States can boast of having become a haven of rest to Germany’s greatest living author, Thomas Mann, Palestine has become a new homeland to the greatest living poetess in the German language: Else Lasker-Schueler. / Though her medium of expression is German, her poetical genius had sung the praise of this country long before she ever set foot on its shores. As Heine wrote his ›Hebrew Melodies‹, so Lasker-Schueler published a collection of exquisite poems under the title ›Hebrew Ballads‹. Returning after her first visit to Palestine to Switzerland where she went into exile after the advent of Hitler, she wrote ›Land of the Hebrews‹, a strange and fascinating mixture of fact and vision. / The other day in Jerusalem, a private edition of the poems she has written during the last ten years was published. The verses may rank among the best since Reiner Maria Rilke. That this small volume goes into the world from the city to which her heart belongs is a deep satisfaction to Else Lasker-Schueler. And the fact that these beautiful poems in German had to be printed in Palestine is symbolic of the spiritual suicide which the German nation has been forced to commit by Hitler and his barbarians.«

h. p. [d. i. Heinz Politzer]: The Blue Piano. In: Forum. Jerusalem Radio Airgraph Digest. Jg. 6, Nr. 38 vom 10. September 1943. S. 2 und 4. – Politzer schreibt unter anderem: »Some thirty odd poems, the majority of them written during these last barren and hopeless years. But the very history of these years will be read on these pages, when all is over and all propaganda stuff long forgotten, as the immortal melody of an ever-blooding heart. For that is the comfort granted by the artist’s self-crucifixion: that the time of the man, cruel and illiterate as it is, survives in the letters of some gentle lines which transform the tormented blood into pure eternity. And just that is meant by the blue piano Else Lasker-Schüler is playing.« – Übersetzung des Gedichts »An mein Kind« (»On my child«) von Heinz Politzer in Nr. 45 (S. 2) vom 29. Oktober.

Stern, Gerson: Else Lasker-Schüler. In: Mitteilungsblatt. Alija Chadascha (Tel Aviv). Jg. 7, Nr. 38 vom 17. September 1943. S. 8.

מנפרד פוגל: ״ותהי התפילה לעונג ודביקות״ (על שיריה החדשים של אלזה לאסקר־שילר). (Manfred Vogel: »Und ein Gebet war brünstiger Genuß« [Über Else Lasker-Schülers neue Gedichte].) In: משמר (Mischmar) (Tel Aviv). Jg. 2, Nr. 64 vom 15. Oktober 1943 (16. Tischri 5704). S. 3 (»Trat ans Licht« / ״יצא לאור״). – Abdruck in Bd. 11 (2010) (S. 676 f.) der »Werke und Briefe«, übersetzt von Itta Shedletzky.

Mischmar vom 15. Oktober 1943 (Anfang des Beitrags).

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Werk- und Briefausgaben nach dem Tod Else Lasker-Schülers

Aufgenommen sind nur solche Ausgaben, die text- oder wirkungsgeschichtlich von Bedeutung sind. Nicht verzeichnet sind die zahlreichen Einzel- und Auswahlausgaben von Werken Else Lasker-Schülers, die dem Text der »Gesammelten Werke« (1959–1962) folgen, und reine Nachdrucke der »Gesammelten Werke«. Zur zweiten Gruppe gehören vor allem die 1996 im Suhrkamp Verlag erschienenen »Gesammelten Werke in drei Bänden« und die entsprechenden Bände in der Reihe Suhrkamp Taschenbuch; zur ersten Gruppe zählt etwa der 1991 bei Artemis & Winkler erschienene Band »Werke. Lyrik Prosa Dramatisches«.

• Else Lasker-Schüler. Eine Einführung in ihr Werk und eine Auswahl. Von Werner Kraft. Mit 2 Tafeln (Verschollene und Vergessene). Wiesbaden: Franz Steiner, 1951.

Besprechungen:

Kasack, Hermann: Der Prinz von Theben. In: Deutsche Rundschau. Jg. 78, H. 4 vom April 1952. S. 424 f. (»Literarische Umschau«).

Weltmann, Lutz: Two Poetesses. Else Lasker-Schüler – Elisabeth Langgässer. In: AJR Information (London). Jg. 8, Nr. 2 vom Februar 1953. S. 4.

• Dichtungen und Dokumente. Gedichte, Prosa, Schauspiele, Briefe, Zeugnis und Erinnerung. Ausgewählt und hg. von Ernst Ginsberg. München: Kösel, 1951.

Besprechungen:

Die Tat. Schweizerische unabhängige Tageszeitung (Zürich). Jg. 16, Nr. 340 vom 15. Dezember 1951. S. 17 (»Kunst Literatur Forschung«) (Max Rychner).

Peterich, Eckart: Else Lasker-Schüler. In: Hochland. Jg. 44 (1951/52). S. 471–473.

Geiger, Hannsludwig: Enkelin der Psalmisten. In: Eckart. Jg. 22 (1952/53). S. 77 f.

Rauch, Karl: Der Prinz von Theben. In: Aussprache. Jg. 3, H. 9 vom Februar 1952. S. 712 f.

a. g.: Der Prinz von Theben. In: Die Gegenwart. Nr. 149 (= Jg. 7, Nr. 4) vom 15. Februar 1952. S. 118.

Kasack, Hermann: Der Prinz von Theben. In: Deutsche Rundschau. Jg. 78, H. 4 vom April 1952. S. 424 f. (»Literarische Umschau«).

Rüdiger, Horst: Der schwarze Schwan Israels. In: Der Standpunkt (Meran). Jg. 6, Nr. 20 vom 16. Mai 1952. S. 7 f.

Wort und Wahrheit. Jg. 8 (1953). S. 62 f. (Clara Menck).

Schneider, Karl Ludwig: Neuere Literatur zur Dichtung des deutschen Expressionismus. In: Euphorion. Bd. 47 (1953). S. 99–110 (S. 104 über »Dichtungen und Dokumente«).

Schlocker, Georges: Der unerreichbare Ausdruck des Lebens. In: Schweizer Monatshefte (Zürich). Jg. 32, Nr. 10 vom Januar 1953. S. 676–680 (S. 677 über ­»Dichtungen und Dokumente«).

Weltmann, Lutz: Two Poetesses. Else Lasker-Schüler – Elisabeth Langgässer. In: AJR Information (London). Jg. 8, Nr. 2 vom Februar 1953. S. 4.

Wohlfahrt, P[aul]: Else Lasker-Schüler, Dichtungen und Dokumente. In: Schweizer Rundschau. Jg. 58 (1958/59). S. 477 f.

• Mein blaues Klavier. Neue Gedichte. Second edition. Jerusalem: Tarshish Books, 1957. – Nach dem Text der Erstausgabe von 1943. Die Einbandzeichnung und das Frontispiz sind mit folgendem in der Erstausgabe abgeschnittenen Zusatz reproduziert: »(Im Bahnhofversteck im Augenblick gezeichnet.)«

• Briefe an Karl Kraus. Hg. von Astrid Gehlhoff-Claes. Köln und Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1959.

• Gesammelte Werke. Bd. 1–3. München: Kösel, 1959–1962.

Bd. 1 (1959): Gedichte 1902–1943. Hg. von Friedhelm Kemp.

Bd. 2 (1962): Prosa und Schauspiele. Hg. von Friedhelm Kemp. – Ohne das nachgelassene Schauspiel »IchundIch«.

Bd. 3 (1961): Verse und Prosa aus dem Nachlaß. Hg. von Werner Kraft. – Enthält Auszüge aus »IchundIch«.

• Helles Schlafen – dunkles Wachen. Gedichte. Ausgewählt von Friedhelm Kemp (dtv sr 1). München: Deutscher Taschenbuch Verlag, 1962.

• Sämtliche Gedichte. Hg. von Friedhelm Kemp. München: Kösel, 1966. – Text nach »Gedichte 1902–1943« (1959), vermehrt um einzelne Nachträge. Vgl. Margarete Kupper: Materialien zu einer kritischen Ausgabe der Lyrik Else Lasker-Schülers. In: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch. N. F. 4 (1963). S. 95–150.

• Gedichte und Prosa. Eine Auswahl (Gustav-Kiepenheuer-Bücherei Bd. 29). Weimar: Gustav Kiepenheuer, 1967. – Mit einem Nachwort von Friedrich Minckwitz (S. 164–189).

• Leise sagen. Ausgewählte Gedichte. (Auswahl und Nachwort: Karl-Heinz Sühnhold.) Berlin und Weimar: Aufbau-Verlag, 1968.

אלזה לסקר־שילר: שירים. הרישומים מעשי ידי המשוררת. עברית: יהודה עמיחי. תל אביב: עקד [1968]. [Paralleltitel: Else Lasker-Schüler: Gedichte. Übersetzt von: Jehuda Amichai.]

• Briefe von Else Lasker-Schüler. Bd. 1–2. Hg. von Margarete Kupper. München: Kösel, 1969.

Bd. 1: Lieber gestreifter Tiger.

Bd. 2: Wo ist unser buntes Theben.

• Die Wolkenbrücke. Ausgewählte Briefe von Else Lasker-Schüler. Hg. und mit einem Anhang versehen von Margarete Kupper (dtv sr 106). München: Deutscher Taschenbuch Verlag, 1972.

• IchundIch. Eine theatralische Tragödie. Hg. und mit einem Nachwort versehen von Margarete Kupper. München: Kösel, 1980. – Zuvor: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft. Jg. 14 (1970). S. 24–99.

• Your Diamond Dreams Cut Open My Arteries. Poems by Else Lasker-Schüler. Translated and with an Introduction by Robert P. Newton (University of North Carolina Studies in the Germanic Languages and Literatures. Nr. 100). Chapel Hill: The University of North Carolina Press, 1982. – Querschnitt durch das lyrische Werk. Zweisprachige Ausgabe, deutsch und englisch. Die deutschen Texte sind der Ausgabe »Gedichte 1902–1943« (1959) entnommen.

• Ballate ebraiche e altre poesie. A cura di Maura Del Serra (Collana »Schulim Vogelmann« 10). Firenze: Giuntina, 1985. – Gedichtauswahl, deutsch und italienisch.

• Gesammelte Werke in acht Bänden. München: Deutscher Taschenbuch Verlag, 1986.

Bd. 1: Gedichte 1902–1943.

Bd. 2: Mein Herz. Ein Liebesroman mit Bildern und wirklich lebenden Menschen.

Bd. 3: Der Malik. Eine Kaisergeschichte.

Bd. 4: Der Prinz von Theben und andere Prosa.

Bd. 5: Konzert. Prosa.

Bd. 6: Das Hebräerland.

Bd. 7: Die Wupper und andere Dramen. – Mit dem vollständigen Text des nachgelassenen Schauspiels »IchundIch« und einem Nachwort von Margarete Kupper zur Veröffentlichung von »IchundIch«.

Bd. 8: Verse und Prosa aus dem Nachlaß. – Ohne die Auszüge aus »IchundIch«.

• Hebräische Balladen. Faksimile der Handschrift. Hg. von Norbert Oellers (Marbacher Schriften 26). Marbach am Neckar 1986. – Faksimiledruck einer Reinschrift der »Hebräischen Balladen«, die Else Lasker-Schüler Lucie von Goldschmidt-Rothschild zur Verlobung schenkte: »Diese frommen hebräischen Gedichte meiner lieben asiatischen Prinzessin Lucie von Goldschmidt-Rothschild zur Verlobung und Glücksewigkeit vom Prinzen Jussuf von Theben.« Lucie von Goldschmidt-Rothschild heiratete im Sommer 1917 den österreichischen Diplomaten Edgar Spiegl Edlen von Thurnsee. Das Autograph befindet sich im Besitz des Deutschen Literaturarchivs Marbach am Neckar.

• Ich soll dich anseh’n, immerzu. Gedichte und Bilder. Nachwort von Elfriede Friesenbiller. Mit 20 Farbabbildungen. Wien und München: Christian Brandstätter, 1986.

• »Was soll ich hier?« Exilbriefe an Salman Schocken. Dokumentarische Erstausgabe. Mit vier Briefen Schockens im Anhang. Hg. und kommentiert von Sigrid Bauschinger und Helmut G. Hermann. Heidelberg: Lambert Schneider, 1986.

• Franz Marc – Else Lasker-Schüler: »Der Blaue Reiter präsentiert Eurer Hoheit sein Blaues Pferd«. Karten und Briefe. Hg. und kommentiert von Peter-Klaus Schuster. München: Prestel, 1987.

• Ich suche allerlanden eine Stadt. Gedichte, Prosa, Briefe. Hg. von Silvia Schlenstedt. Mit Illustrationen von Else Lasker-Schüler (Universal-Bibliothek Bd. 1237). Leipzig: Philipp Reclam jun., 1988.

• Mon cœur. Roman d’amour avec des images, des personnages vivants et les croquis de l’auteur de l’édition de 1912. Traduit de l’allemand par Annick Yaiche. Préface de Jean-Michel Palmier (Petite Bibliothèque Européenne de XXe Siècle). Paris: Maren Sell & Cie, 1989.

• Moietmoi. Tragédie théâtrale en six actes avec un prologue et un épilogue. Text français: Henri-Alexis Baatsch (Collection »Le répertoire de saint Jérôme«). [Paris:] Christian Bourgois Éditeur, 1990.

• Poemas. Edición bilingüe. Traducción de Verónica Jaffé (Colección Traducciones). Caracas (Venezuela): Ediciones Angria, 1991 (1992). – Zweisprachige Gedichtauswahl, deutsch und spanisch.

• Elf Gedichte für Bundesrat Albert Meyer. Hg. von Martin Bircher (63. Kranich-Druck). Zürich: Kranich-Verlag, 1996. – Faksimiledruck eines Leporellos mit elf Gedichten, das Else Lasker-Schüler im Herbst 1938 an Albert Meyer übersandte: »Dem feinen Herrn Bundesrat meine letzten Gedichte«. Das Autograph befindet sich im Besitz der Zentralbibliothek Zürich.

• Poemas. Traducción de: Olga Sánchez Guevara (Colección Hieronymus). La Habana (Cuba): Ediciones Ouroboros, 1996. – Gedichtauswahl, spanisch (»Edición auspiciada por la Asociación de los Amigos de la CASA HEINE«).

אלזה לסקר־שילר: עליך אחלום חרישית. תירגם נתן זך. רעננה: אבן חושן, 1996. [Paralleltitel: Else Lasker-Schüler: Ich träume so leise von dir. Übersetzer: Natan Zach.]

• Werke und Briefe. Kritische Ausgabe. Im Auftrag des Franz Rosenzweig-Zentrums der Hebräischen Universität Jerusalem, der Bergischen Universität Wuppertal und des Deutschen Literaturarchivs Marbach am Neckar hg. von Andreas B. Kilcher [ab Bd. 9], Norbert Oellers, Heinz Rölleke und Itta Shedletzky. Bd. 1–10. Frankfurt/Main; Bd. 11. Berlin: Jüdischer Verlag, 1996–2010.

Bd. 1.1–2 (1996): Gedichte. Bearbeitet von Karl Jürgen Skrodzki unter Mitarbeit von Norbert Oellers.

Bd. 2 (1997): Dramen. Bearbeitet von Georg-Michael Schulz.

Bd. 3.1–2 (1998): Prosa. 1903–1920. Bearbeitet von Ricarda Dick. – Enthält die Zeichnungen aus »Briefe nach Norwegen« (»Mein Herz«), »Briefe und Bilder« und »Der Malik«.

Bd. 4.1–2 (2001): Prosa. 1921–1945. Nachgelassene Schriften. Bearbeitet von Karl Jürgen Skrodzki und Itta Shedletzky.

Bd. 5 (2002): Prosa. Das Hebräerland. Bearbeitet von Karl Jürgen Skrodzki und Itta Shedletzky. – Enthält die Zeichnungen der Erstausgabe von 1937.

Bd. 6 (2003): Briefe. 1893–1913. Bearbeitet von Ulrike Marquardt.

Bd. 7 (2004): Briefe. 1914–1924. Bearbeitet von Karl Jürgen Skrodzki.

Bd. 8 (2005): Briefe. 1925–1933. Bearbeitet von Sigrid Bauschinger.

Bd. 9 (2008): Briefe. 1933–1936. Bearbeitet von Karl Jürgen Skrodzki.

Bd. 10 (2009): Briefe. 1937–1940. Bearbeitet von Karl Jürgen Skrodzki und Andreas B. Kilcher.

Bd. 11 (2010): Briefe. 1941–1945. Nachträge. Bearbeitet von Karl Jürgen Skrodzki und Andreas B. Kilcher.

• Else Lasker-Schüler – Franz Marc: Mein lieber, wundervoller blauer Reiter. Privater Briefwechsel. Hg. von Ulrike Marquardt und Heinz Rölleke. Düsseldorf und Zürich: Artemis & Winkler, 1998.

• Hebräische Balladen in der Handschrift von Else Lasker-Schüler. Hg. und mit einem Nachwort von Norbert Oellers. Frankfurt/Main: Jüdischer Verlag, 2000. – Neuausgabe des Faksimiledrucks von 1986.

• Mis Milagros y Baladas Hebreas. Introducción, traducción y notas por Oscar Caeiro. Córdoba (Argentina): Alción Editora, 2001. – Zweisprachige Ausgabe von »Meine Wunder« und »Hebräische Balladen«, deutsch und spanisch. Die deutschen Texte sind der Ausgabe »Gedichte 1902–1943« (1959) entnommen.

• Baladas Hebraicas. Com a edição fac-similada do manuscrito. Tradução e apresentação de João Barrento. Lisboa: Assírio & Alvim, 2002. – Zweisprachige Ausgabe der »Hebräischen Balladen«, deutsch und portugiesisch. Die Reproduktionen sind dem Faksimiledruck von 1986 entnommen.

• Mein Herz. Ein Liebesroman mit Bildern und wirklich lebenden Menschen. Hg. von Ricarda Dick. Frankfurt/Main: Jüdischer Verlag, 2003 (2006 auch als insel taschenbuch 3189). – Text und Bilder der Erstausgabe von 1912.

• Sämtliche Gedichte. Hg. von Karl Jürgen Skrodzki. Frankfurt/Main: Jüdischer Verlag, 2004 (unveränderte Nachdrucke 2006, 2011 und 2013). – Text nach »Gedichte« (1996).

• Mein blaues Klavier. Neue Gedichte. Hg. und mit einem Nachwort von Ricarda Dick. Frankfurt/Main: Jüdischer Verlag, 2006. – Text der Erstausgabe von 1943.

• Baladas hebreas y otros poemas. Edición bilingüe. Traducción y notas de Oscar Caeiro. Prólogo de Luisa Futoransky (Biblioteca de Literatura Judía 7). Collado Villalba (Madrid): Sefarad Editores, 2008. – Zweisprachige Ausgabe von »Hebräische Balladen« und »Meine Wunder«, deutsch und spanisch. Die deutschen Texte sind der Ausgabe »Gedichte 1902–1943« (1959) entnommen.

• IchundIch. Hg. von Karl Jürgen Skrodzki und Kevin Vennemann. Frankfurt/Main: Jüdischer Verlag, 2009. – Leseausgabe nach dem Typoskript mit Anmerkungen und einem Nachwort.

• Meine Wunder. Gedichte. Neu hg. und mit einem Nachwort von Ricarda Dick (Insel-Bücherei Nr. 1345). Berlin: Insel Verlag, 2011. – Text der Erstausgabe von 1911.

• Die kreisende Weltfabrik. Berliner Ansichten und Porträts. Hg. und mit einem Nachwort von Heidrun Loeper. Berlin: Transit Buchverlag, 2012. – Anthologie der Feuilletonbeiträge, in denen Else Lasker-Schüler über Berlin schreibt. Das Buch ist mit zeitgenössischen Fotografien illustriert.

• Else Lasker-Schüler – Franz Marc: Eine Freundschaft in Briefen und Bildern. Mit sämtlichen privaten und literarischen Briefen. Hg. von Ricarda Dick. München, London, New York: Prestel, 2012. – Enthält unter anderem einen Faksimiledruck der Erstausgabe von »Der Malik« (1919).

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Ausstellungskataloge

• Drawings by Else Lasker-Schüler. Poet and Novelist. London: Matthiesen Gallery, 1939. – Verkaufsausstellung der Matthiesen Gallery vom 31. Januar bis zum 14. Februar 1939.

אלזה לסקר־שילר: רישומים (קטלוג מספר 141, טבת תשל״ו). ירושלים: מוזיאון ישראל, 1975. [Paralleltitel: Else Lasker-Schüler: Drawings (Catalogue No. 141, December 1975). Jerusalem: The Israel Museum, 1975.] – Ausstellung des Israel-Museums im Dezember 1975 (»Library Entrance Hall«). Erich Gottgetreu berichtet: »Eine Ausstellung von über einem halben Hundert Zeichnungen von der Hand Else Lasker-Schülers im Israel-Museum bildet das faszinierende Finale der Gedenkfeiern dreissig Jahre nach dem Tode der Dichterin. […] Die Handzeichnungen Else Lasker-Schülers, zumeist mit Blei-, Buntstift oder Feder sowie in Wasserfarben gehaltene Blätter, manche die Collagetechnik vorwegnehmend, oft naive und doch begabte Zeugnisse ihrer Sehensfreude und ihres Darstellungszwangs, sind vorher nie gesammelt gezeigt worden. Das Israel-Museum wählte nur Blätter aus, die sich im Lande befinden: 35 stammen aus den Beständen des von Manfred Sturmann verwalteten Lasker-Schüler-Archivs an der Jerusalemer Universität, die andern wurden von Privatbesitzern, – Literaturfreunden und Kunstsammlern –, in Israel geliefert.« (E. G.: »War da, – Jussuf!« Eine Else Lasker-Schüler-Ausstellung in Jerusalem. In: MB. Wochenzeitung des Irgun Olej Merkas Europa [Tel Aviv]. Jg. 44, Nr. 1 vom 2. Januar 1976. S. 6.) Der Beitrag erschien auch in der »Süddeutschen Zeitung« (München): »War da. Jussuf!« Israel ehrt Else Lasker-Schüler (Nr. 31 vom 7./8. Februar 1976. S. 12).

• Else Lasker-Schülers Jerusalem. Eine Chronik aus ihrem Nachlaß. Ausstellung. Anläßlich des 50. Todestages der Dichterin. [Bearbeitet von] Itta Shedletzky. Jerusalem: Hebräische Universität Jerusalem, 1995. – Ausstellung in der Jewish National and University Library Jerusalem im Frühjahr 1995, eröffnet am 27. März.

אני ואני. רישומים מאת אלזה לסקר־שילר (קטלוג מספר 385, חורף תשנ״ז). ירושלים: מוזיאון ישראל, 1997. [Paralleltitel: I and I. Drawings by Else Lasker-Schüler (Catalogue No. 385, Winter 1997). Jerusalem: The Israel Museum, 1997.] – Ausstellung des Israel-Museums Anfang 1997 im ehemaligen Wohnhaus des Augenarztes Abraham Ticho und seiner Frau, der Malerin Anna Ticho.

• Else Lasker-Schüler. Schrift : Bild : Schrift. Hg. vom Verein August Macke Haus e. V. mit Beiträgen von Margarethe Jochimsen, Ricarda Dick, Rainer Stamm, Ulrike Marquardt, Sigrid Bauschinger, Andrea Suppmann, Roswitha Klaiber, Markus Hallensleben, Itta Shedletzky, Karl Jürgen Skrodzki. Buch und Ausstellung Ricarda Dick unter Mitarbeit von Volker Kahmen und Norbert Oellers (Nr. 35 Schriftenreihe Verein August Macke Haus Bonn). Bonn: Verein August Macke Haus e. V., 2000. – Ausstellung im August Macke Haus vom 29. Oktober 2000 bis zum 18. Februar 2001.

אלזה לסקר־שילר. משוררת מציירת (קטלוג מספר 26, אביב תשס״ו). חיפה: מוזיאון הכט – אוניברסיטת חיפה, 2006. [Paralleltitel: Else Lasker-Schüler. A Poet Who Paints (Catalogue No. 26, Spring 2006). Haifa: Hecht Museum – University of Haifa, 2006.] – Ausstellung im Hecht-Museum in Haifa im Frühjahr 2006.

• Else Lasker-Schüler. Die Bilder. Hg. von Ricarda Dick im Auftrag des Jüdischen Museums Frankfurt am Main. Mit Essays von Ricarda Dick und Astrid Schmetterling. Berlin: Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, 2010. – Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt vom 8. September 2010 bis zum 9. Januar 2011 und in der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart vom 21. Januar bis zum 1. Mai 2011.

• Else Lasker-Schüler – Gestirne und Orient. Die Künstlerin im Kreis des »Blauen Reiter«. Hg. von der Franz Marc Museumsgesellschaft durch Cathrin Klingsöhr-Leroy. Kochel am See: Franz Marc Museum, 2012. – Ausstellung im Franz Marc Museum in Kochel am See vom 23. September 2012 bis zum 6. Januar 2013.